Minol fördert integrative Wohnprojekte

Minol fördert integrative Wohnprojekte
Minol unterstützt den Stuttgarter Verein Integrative Wohnformen. Foto: Minol
 

Senioren und Menschen mit Behinderung, die selbstständig wohnen, leben oft einsam, zurückgezogen und ohne ausreichende Betreuung. Gemeinsam mit dem Verein Integrative Wohnformen e.V. fördert der Stuttgarter Messdienstleister Minol deshalb Quartiere mit einer gemischten Bewohnerstruktur und zentralen Nachbarschaftstreffpunkten: Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, Familien, Singles, Studenten, Senioren und Menschen mit Behinderungen leben zusammen, unterstützen sich gegenseitig und können eine professionelle Betreuung in Anspruch nehmen. Bei der Mitgliederversammlung des Vereins am 2. Dezember überreichte Minol-Geschäftsführer Alexander Lehmann dem Vorstand einen Scheck über 10.000 Euro. „Der Verein fördert lebendige, vielfältige und barrierefreie Wohnformen sowie die soziale Integration von Menschen mit Hilfebedarf in der Region. Wir halten das für ein zukunftsfähiges Konzept, das wir mit unserem Beitrag unterstützen wollen“, sagt Alexander Lehmann.

Der Verein Integrative Wohnformen e.V. wurde 2008 gegründet, um Senioren und Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes und gleichzeitig betreutes Wohnen in den „eigenen vier Wänden“ zu ermöglichen. Die Mitgliedsunternehmen des Vereins – derzeit 13 Genossenschaften, ein Verein mit Stiftungscharakter und zwei GmbHs – bewirtschaften mittlerweile rund 30.000 Wohnungen in Stuttgart, Esslingen und Kirchheim unter Teck. In sogenannten WohnCafes, speziellen Treffpunkten innerhalb der Gemeinschaftssiedlungen, können die Bewohner an verschiedenen Aktivitäten wie Malkursen, Vorträgen oder selbst organisierten Mahlzeiten teilnehmen. Zudem gibt es ein pflegerisches und pädagogisches Fachkräfteteam vor Ort. „Das Ziel unserer Wohnprojekte ist es, die Gemeinschaft, den Kontakt und die gegenseitige Unterstützung zu fördern und offene, lebendige Quartiere zu schaffen“, sagt Alexandra Schäfer, Vorstandsvorsitzende des Integrative Wohnformen e.V. „Mit der Unterstützung von Minol können wir die Projekte fortsetzen und ausweiten.“ Der Bedarf ist vorhanden: In einigen der beteiligten Wohnungsunternehmen sind bereits mehr als 35 Prozent der Mieter älter als 60 Jahre.