Bei einem Selbstmordanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 55 Menschen getötet worden. Das berichtet die BBC. Die Explosion ereignete sich am Dienstag in der Nähe des Regierungsviertels als eine Autobombe detonierte. Laut dem Sender bekannte sich die radikalislamistische al-Shaabab-Miliz zu dem Anschlag. Die Übergangsregierung Somalias sieht sich seit 2007 den Angriffen der Miliz ausgesetzt, die zudem Teile im Süden und Zentrum des Landes unter Kontrolle hat. Zusätzlich zu den politischen Unruhen leidet Somalia unter einer schweren Dürrekatastrophe. Der jüngste Anschlag erschwert die Arbeit der Hilfsorganisationen, die große Risiken aufnehmen müssen um die hungernden Menschen der Region zu versorgen.
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