Medienquartier in der Speicherstadt gestärkt

Medienquartier in der Speicherstadt gestärkt

Werbung, PR, Internet, Design, Film – die Hamburger Speicherstadt entwickelt sich zu einem der bevorzugten Agenturstandorte in Hamburg. 1996 als junges Start-up mit circa 20 Mitarbeitern in die Speicherstadt gezogen, gehört die Agentur Kolle Rebbe mittlerweile mit über 220 Mitarbeitern zu den Großen der Werbebranche. Die Vorzeigeagentur im historischen Quartier der Hansestadt erstreckt sich heute auf zehn Böden in drei Speichern und ein Ende des Wachstums ist noch nicht in Sicht. „Die Speicherstadt entwickelt sich zunehmend zu einem begehrten Quartier für Kreativfirmen aus der Medien- und Agenturbranche“, sagt Thomas Kuhlmann, Immobilienleiter der HHLA. „Wir sind froh, derartige Erweiterungen ermöglichen zu können und sind davon überzeugt, dass von der langfristigen Bindung eines Großmieters wie Kolle Rebbe hier im Quartier alle profitieren – egal ob die Unternehmen aus der Werbung, der PR, dem Internet oder weiteren kreativen Branchen kommen.“

Bereits 80.000 Quadratmeter für Medien und Kreative in der Speicherstadt
Zahlreiche weitere Agenturen haben den Standort für sich entdeckt und ihren Firmensitz in das denkmalgeschützte Quartier verlegt – darunter Kommunikationsagenturen wie ad publica, Weiss & Kohnen oder Non Food, Modeagenturen wie Latour oder auch der Musikkonzern Warner Music. Mittlerweile haben Unternehmen aus der Kommunikations- und Kreativbranche auf rund 80.000 Quadratmetern die Speicherstadt zu einem der aufstrebenden Kreativzentren in Hamburg werden lassen. Durch den Umbau und die Sanierung des Speicherblocks Q stehen 2011 weitere attraktive Büroräume und Showroomflächen für Agenturen zwischen Wandrahmsfleet und St. Annenfleet zur Verfügung.

Historisches Quartier zwischen Kontinuität und Wandel
„Über 125 Jahre Erfahrung im Umgang mit der Speicherstadt nutzen wir bei der HHLA, um Büro-, Lager- und Präsentationsflächen mit unverwechselbar hanseatischem Flair zu erhalten, zu modernisieren bzw. zu entwickeln“, so Kuhlmann weiter. Seit Wegfall des Zollstatus für die Speicherstadt vollzieht sich in den vergangenen Jahren ein behutsamer Wandel hin zu einem modernen Arbeitsquartier. „Insbesondere die Modefirmen, Agenturen, Gastronomien und Ausstellungen haben für eine Belebung gesorgt und uns trotz der Wirtschaftskrise ermutigt die Quartiersentwicklung voranzutreiben“, ergänzt Kuhlmann. Daneben prägen weiterhin die traditionellen Gewerbe wie Tee- und Teppichhandel das Gesicht des denkmalgeschützten Speicherensembles. Diese sorgen zusammen mit den neuen gewerblichen Mietern für ein vitales und multikulturelles Quartier.