
FREYUNG – Der Freyunger FDP-Bundestagsabgeordnete Gerhard Drexler hat die neue Meldestelle für Benzin- und Dieselpreise an deutschen Tankstellen begrüßt. „Deutschlands Autofahrer können vor dem Tanken künftig leichter die Preise vergleichen“, sagte der liberale Mittelstandspolitiker am Donnerstag. Gleichzeitig forderte Drexler, die von der rot-grünen Bundesregierung 1999 eingeführte Ökosteuer auf Benzin abzuschaffen.
Das Auf und Ab der Spritpreise brachte die Autofahrer immer wieder in Rage. Jetzt können Deutschlands Autofahrer beim Tanken künftig leichter die Preise vergleichen. Das Bundeskartellamt startete am Donnerstag die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe. Die Einrichtung erfasst die Preise für Super (E 5 und E 10) und Diesel
von 13 100 deutschen Tankstellen. Fast alle übrigen der bundesweit 14 500 Tankstellen sollen folgen.
Der Preisvergleich schafft Drexler zufolge für den Verbraucher „Waffengleichheit mit der Mineralölindustrie“. Bisher gebe es erhebliche Preisunterschiede in derselben Stadt und starke Preisschwankungen. Künftig werde der Autofahrer leichter zu
der günstigen Tankstelle um die Ecke finden, so Drexler, auch wenn er sie nicht sehe. Geänderte Benzinpreise sollen spätestens fünf Minuten nach dem Inkrafttreten gemeldet werden, maximal eine weitere Minute braucht das Bundeskartellamt für die Durchleitung zu den Informationsportalen.
Gerhard Drexler spricht sich dafür aus, die 1999 von der rot-grünen Bundesregierung eingeführte Ökosteuer abzuschaffen. Damit sollte Geld für die Stabilisierung der Lohnnebenkosten in die Staatskassen kommen. „Die Autofahrer sind schon die Melkkühe der Nation.“ Die Steuer habe mit Ökologie nichts zu tun, so der Mittelstandspolitiker. „Die Autofahrer werden einseitig und willkürlich zulasten der Sozialsysteme belastet.“
Autofahrer können die Daten des Bundeskartellamtes unter den Adressen www.adac.de, www.clever-tanken.de, www.mehr-tanken.de und www.spritpreismonitor.de abrufen.
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