Saarbrücken, 26. März 2012. Materialdisposition ist eine Wissenschaft für sich: Von allen für die Produktion benötigten Materialien muss genug bestellt oder gefertigt werden, um eine Unterdeckung zu vermeiden. Ein fehlendes Teil kann die gesamte Produktion zum Erliegen bringen, was schnell zu sehr hohen Kosten führt. Zu hohe Materialbestände sind aber ebenfalls zu vermeiden, da sie viel Kapital binden.
ERP Systeme wie z.B. SAP ERP helfen dem Disponenten bei seiner Aufgabe. Im SAP Standard gibt es jedoch keine einfache Transaktion, die einen Überblick darüber gibt, bei welchen Materialien welche Bedarfe vorliegen, wie diese Bedarfe gedeckt werden und wann diese Materialien in eine Unterdeckung zu laufen drohen. So bietet die beliebteste Transaktion, die Bedarfs-/Bestandsliste zwar vielfältige Informationen, jedoch nur auf Material/Werks-Ebene. Transaktionen, die einen Überblick über mehrere Materialien oder auch für ein ganzes Werk geben, sind eher selten und bieten oft nur einen Ausschnitt dessen, was benötigt wird.
Genau diese Lücke füllt das Programm Stock Reporting by PIKON. Es bietet die Möglichkeit, über eine eigene Transaktion Materialien nach vielfältigen Selektionskriterien auszuwählen und alle Informationen auf einen Blick angezeigt zu bekommen. Zu den wichtigsten Informationen gehört dabei die Bestandssituation (Menge und Werte), Abgänge wie Sekundärbedarfe, Reservierungen oder Kundenbedarf, Zugänge (Bestellungen, Fertigungsaufträge), die Deckung der verschiedenen Zeiträume und Materialinformationen, wie Lieferzeiten oder Mindestbestellmengen.
Stock Reporting by PIKON kann im Customizing an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden, um einzelne Elemente gesondert darstellen zu können. Zusätzlich zeigt Stock Reporting by PIKON farblich hervorgehoben Unterdeckungen auf.
Weitere Informationen unter:
http://www.pikon.com/loesungen/produkte/stock-reporting/#a1325