– Verbraucher beschweren sich 2017 doppelt so häufig über die
Deutsche Post wie im Vorjahr
– Deutsche Post kommt Verpflichtungen aus dem Grundgesetz
möglicherweise nicht ausreichend nach
– CAYA fordert Untersuchungsausschuss des Bundestags, der die
gesetzlichen Pflichten der Deutschen Post überprüft
Im Jahr 2017 gingen offiziell 6.100 Beschwerden über die Deutsche
Post bei der Bundesnetzagentur ein – 50 Prozent mehr als noch im Jahr
zuvor. Über die Hälfte der Beschwerden beziehen sich dabei auf die
Briefbeförderung bzw. die Briefzustellung. Zudem werden nur noch 56
Prozent der 110.000 Briefkästen in Deutschland Vormittags geleert, so
der Bericht der Saarbrücker Zeitung. Alexander Schneekloth,
Geschäftsführer des Digitalisierers von Briefpost CAYA
(www.getcaya.com), erklärt, warum die Deutsche Post möglicherweise
Rechtsbruch begeht und wie die Digitalisierung Postkunden helfen
kann:
„Die Deutsche Post ist nach § 2 Nr. 3 der
Post-Universaldienstleistungsverordnung (PUDLV) dazu verpflichtet,
spätestens zwei Tage nach Einlieferungstag 95 Prozent aller
inländischen Briefsendungen zuzustellen. Die steigende Anzahl an
Beschwerden wirkt wie eine Pflichtverletzung. Somit würden sie nicht
nur gegen ihren Auftrag als Universaldienstleister verstoßen, sondern
zusätzlich auch vermehrt den Gewährleistungsauftrag des Grundgesetzes
Art. 87f GG missachten. Demzufolge würde die Deutsche Post der
rechtlich verordneten flächendeckenden und angemessenen Versorgung
des Postwesens nur unzureichend nachkommen (Abs. 1). Wir sehen
deshalb den Bund in der Verantwortung und fordern die Einrichtung
eines Untersuchungsausschusses des Bundestags, der die rechtlichen
Pflichten der Deutschen Post auf seine Einhaltung prüft. Nur so wird
die Wahrung der Verbraucherinteressen sichergestellt.“
Nach Angaben des Handelsblatts sieht die Deutsche Post den
Beschwerdeanstieg in der öffentlichen Wahrnehmung der
Bundesnetzagentur als offizielle Beschwerdestelle:
„Ich gehe davon aus, dass die 6.100 eingegangenen Beschwerden nur
die Spitze des Eisberges sind. Wir empfehlen Verbrauchern, jegliche
Missstände bei der Deutschen Post unbedingt der Bundesnetzagentur zu
melden. Als unabhängige Beschwerdeinstanz sorgt sie dafür, dass
systemische Probleme sichtbar werden und belegt diese mit offiziellen
Zahlen. Das kann den Stein ins Rollen bringen und letztlich auch den
Bund zum Handeln bewegen“, sagt Schneekloth. Der Briefverkehr muss
digitalisiert werden:
„Schon zu lange sind die Verbraucher dabei den Unberechenbarkeiten
der täglichen Briefzustellung wie Krankheitsausfällen und
Verspätungen ausgesetzt. Eine fristgerechte Briefzustellung wird so
nicht mehr garantiert; der Verbraucher ist der Leidtragende. Die
Digitalisierung des Postwesens, die den Bedürfnissen der Verbraucher
Rechnung trägt, ist längst überfällig. Ihre tägliche Briefpost nicht
immer und überall online abrufen zu können und stattdessen zu Hause
darauf warten zu müssen, ist nicht mehr zeitgemäß. Die physische
Zustellung liefert heutzutage nicht nur keinen Mehrwert mehr, sondern
wird ganz offensichtlich zur Bürde. Heutzutage spricht nichts gegen
eine vollständig digitale Zustellung – wie sie CAYA schon heute
anbietet.“
Ãœber CAYA
CAYA (www.getcaya.com) ist ein führender Anbieter für die
Digitalisierung, Kategorisierung und Archivierung der täglichen
Briefpost. Kunden können so jederzeit und von überall auf ihre
Dokumente via App oder Webseite zugreifen. Die Besonderheit: Die
Volltextsuche ermöglicht eine Handhabung der Dokumente, wie sie sonst
nur aus deum E-Mail-Postfach bekannt ist. Das Unternehmen wurde 2017
von Alexander Schneekloth gegründet und hat seinen Sitz in Berlin.
Pressekontakt:
Pressekontakt: Lukas von Zittwitz | lukas.v.zittwitz@tonka-pr.com |
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