Makler müssen laut Indatex darauf achten, dass die eigenen Provisionen nicht unter dem Mehraufwand leiden. „Vor allem bei den Antragsprozessen besteht bei vielen Maklern weiterhin Verbesserungsbedarf“, sagt Reindl. Nicht nur der erhöhte Beratungsbedarf durch die Finanzmarktkrise macht dem Vertrieb im Moment zu schaffen. Makler spüren auch weiterhin den Wettbewerb, der sich beispielsweise im Bereich der Kfz-Versicherungen – trotz Krise – in teilweise ruinösen Preiskämpfen der Versicherer untereinander zeigt. Darüber hinaus erzwingen Unternehmensfusionen das Zusammenschalten verschiedener IT-Systeme – was eine Erhöhung des Kosten- und Verwaltungsaufwandes für die IT nach sich zieht. Eine weitere Herausforderung ist die zunehmende Verkürzung der Produktzyklen. Diese muss von der IT dahingehend aufgefangen werden, neue Produkte in kurzer Zeit als effiziente Prozesse abzubilden.
„Nur eine serviceorientierte IT ermöglicht Vertriebsmitarbeitern und Maklern eine Automatisierung der Geschäftsprozesse“, sagt Elmar Reindl. „Durch den Export von Antragsdaten aus dem Maklerverwaltungsprogramm und das direkte Versenden von Anträgen werden beispielsweise eine schnelle und zeitsparende Kundenberatung ermöglicht und der Vertrieb gestärkt.“ Damit können alle Beteiligten der Wertschöpfungskette ihre Kosten reduzieren und ein Wachstum des Versicherers wie auch der Vertriebspartner erzielt werden. Das erkennen laut Reindl immer mehr Versicherungsunternehmen und Makler. Sie nutzen Indatex beim Berechnen und Beantragen von Versicherungen. Indatex exportiert Kundendaten automatisch in den Antragsprozess, wodurch fehlerhafte Eingaben vermieden werden und Makler stets mit aktuellen Kunden- und Versicherungsdaten arbeiten. „Die Automatisierung spart wertvolle Zeit, die Makler und Finanzdienstleister für die Kundenkommunikation benötigen.“ Die neuerliche Mehrberatung und die Marktanforderungen müssen nicht automatisch zu sinkenden Erträgen bei den Maklern führen.