Märkische Oderzeitung: Zum Anschlag in Tschetschenien meint die Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) in ihrer Mittwochsausgabe am 20. Oktober 2010:

Russland wird seine offene Wunde im Süden
nicht los. Zum einen, weil es dort keine wirklich guten Verhältnisse
geschaffen hat. Und zum anderen, weil es den Wunsch vieler
Tschetschenen nach Unabhängigkeit nicht befriedigen will und kann.
Denn gewährte man sie, würden auch die Nachbarregionen Inguschetien
und Dagestan noch stärker danach rufen.

Längst hat sich die fanatische Strömung des Islamismus im Kaukasus
eingenistet. Im Prinzip stellt Tschetschenien für Russland ein
ähnliches Problem dar, wie der Krieg in Afghanistan für den Westen.
Nur mit dem Unterschied, dass sich der Konflikt im eigenen Land
abspielt. +++

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