Männlich, weiblich, divers – richtiges Gendern leicht gemacht

Das ursprünglich als schwache Geschlecht verunglimpfte hat sich gewehrt und für mehr Selbstbestimmtheit und Gleichberechtigung eingesetzt.

Obwohl es inzwischen Frauenquoten in Politik und Wirtschaft gibt, ist in Sachen Gleichbehandlung noch viel Luft nach oben. Löhne und Karriere hinken nach wie vor deutlich hinterher, verglichen mit der Entwicklung bei den männlichen Kollegen.

Ein wichtiger Faktor, die Emanzipation herzustellen, sehen Befürworter im korrekten Gendern von Begriffen. Es wird über das dafür gebräuchliche Sternchen oder ein groß geschriebenes „I“ in Wörtern diskutiert und häufig wissen nicht einmal Experten, wie korrekt „gegendert“ wird.

Hilfe bietet gendern.de. Dabei handelt es sich um das größte Wörterbuch für gendergerechte Formulierungen. Gestartet mit mehr als 4.500 Begriffen, wird es ständig weiterentwickelt und ergänzt. In gendern.de finden sich nicht nur die weiblichen und männlichen Varianten eines Wortes. Vielmehr beinhaltet es auch die Stammformen und Beispiele für die richtige geschlechtsneutrale Formulierung im alltäglichen Sprachgebrauch. Darüber hinaus schließen diese Versionen bereits das dritte Geschlecht, auch als „divers“, bezeichnet, mit ein.

Weiterhin wurde das Wörterbuch um einen Zeitstrahl mit den Diskussionen und Beschlüssen zum Thema, um die Pro- und Kontra-Argumente sowie Anleitungen zum richtigen Gendern ergänzt. Aufgezeigt werden beispielsweise Bindestriche, „Binnen-I“ und das „Gender-Sternchen“ und einige weitere Möglichkeiten.

Mit dieser Fülle an Informationen ist gendern.de mehr als ein reines Nachschlagewerk. Es ist ein Kompendium an gesammeltem Wissen zu einem Thema, das einen wesentlichen Beitrag zum Selbstbewusstsein und zur Gleichwertigkeit der Frau (und weiterer zukünftiger Geschlechter) leisten kann.