
Ermittelt wurden diese Werte in einer repräsentativen und zielgruppengenauen Konsumentenbefragung des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts Marketmedia24 in Zusammenarbeit mit der Noceanz Marktforschung GmbH aus Würzburg. Konsumenten zwischen 18 und 80 Jahren, die ein oder mehrere Haustiere besitzen, beantworteten für die neue Studie „Branchen-MONITOR Heimtierbedarf 2018“ die Fragen der Marktforscher. Von den Teilnehmern haben rund 60 Prozent eine Katze, 52 Prozent einen Hund, 23 Prozent ein Kleintier und 16 Prozent einen Vogel. Dabei stellte die für Handel und Industrie besonders interessante Zielgruppe der Mid Ager im Alter von 20 bis 49 Jahren über 52 Prozent aller Teilnehmer. Und noch einmal fast 33 Prozent der Tierfreunde finden sich unter den Best Agern (50 bis 64 Jahre). Die Studie schlüsselt auf, wo deutsche Heimtierbesitzer am häufigsten was einkaufen, wie viel sie ausgeben, wie die jeweiligen Zielgruppen ticken und was sie in den nächsten Jahren anschaffen wollen.
Zielgruppen überraschen
Überraschende Ergebnisse liefert der Blick auf das Verhalten der einzelnen Zielgruppen. So ist der Baumarkt für 80 Prozent der Männer die Einkaufsquelle für Hundefutter. Beim Internet klicken 60,3 Prozent der Frauen auf den „kaufen“ Button. Im Vergleich der Altersgruppen zeigen bei Heimtierbedarf Mid Ager in erster und Best Ager in zweiter Linie die höchste Fachhandelsaffinität. Vergleicht man Jung und Alt, kommen die Shops im Internet nicht selten bei den Senioren eher zum Zuge als bei den Youngsters. Hygieneartikeln für Kleintiere kaufen 40 Prozent der Deutschen mit durchschnittlichem Einkommen und 60 Prozent der höheren Einkommensklasse im Baumarkt. Als die Einkaufsstätte für Katzenschlafplätze schlechthin werten Digital Natives die Gartencenter, wo sich auch Luxus-Consumer gern mit Kleintierfutter eindecken.
Kaufabsichten auf der langen Bank
Gestützt auf die Anschaffungspläne wird 2019 kein herausragendes Jahr für die Anbieter von Heimtierbedarf. Am ehesten stehen Schlafplätze, Kleintierheime oder Käfige auf der Einkaufsliste, gefolgt von Halsbändern sowie Transportboxen. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen aber schiebt die Anschaffung von Nonfood-Produkten für ihre Lieblinge bevorzugt auf die längere Bank. Allerdings wollen zum Beispiel alle befragten Luxus-Consumer noch 2019 Kleintierspielzeug anschaffen. Auch Katzen, die bei Digital Natives leben, haben eine gute Chance (gut 73 Prozent) auf neues Spielmaterial.
Die vollständigen Ergebnisse der Konsumentenforschung sind veröffentlicht im „Branchen-MONITOR Heimtierbedarf 2018“. Die neue Studie umfasst mehr als 200 Seiten mit 124 Charts und ist zum Nettopreis von 1.450,00 Euro per E-Mail zu beziehen über studien@marketmedia24.de.
Ausführliche Informationen unter http://shop.marketmedia24.de.