Die Veranstaltungsreihe „The Future of Work“ der Hochschule Macromedia Berlin hätte spannender nicht starten können. Mit dem Experten Dr. Max Neufeind vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) stiegen die Studentinnen und Studenten in einen spannenden Dialog über Arbeit im Digitalen Wandel ein.
Laut Neufeind schafft das im Sommer vorgestellte „Grünbuch Arbeiten 4.0“ die Grundlage für den von der BMAS initiierten Dialogprozess Arbeiten 4.0, im Rahmen dessen öffentlich und fachlich über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft diskutiert werden soll. Das Grünbuch skizziert bestimmende Trends, gewandelte Werte und wichtige Handlungsfelder der künftigen Arbeitsgesellschaft und enthält eine Reihe konkreter Leitfragen, die einen breiten Dialog anstoßen und unter Einbindung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Sozialpartnern, Verbänden und betrieblicher und Praxis behandelt werden sollen. Im Austausch mit den Studierenden betonte er, dass der digitale Umbruch der Arbeitswelt durch den vermehrten Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien zustande käme. Die Veränderungen betreffen sowohl die Struktur und Organisation von Arbeit als auch die Anforderungen an die Beschäftigten. Manche Trends seien noch unklar, um Antworten zu geben. Es würde sich jedoch bereits abzeichnen, dass ohne Qualifizierung die Arbeitsplätze verloren gehen werden.
In der abschließenden Diskussion machte Neufeind den Studierenden in Bezug auf ihre berufliche Zukunft in der digitalen Welt Mut: „Arbeiten 4.0 soll als Leitbild neue Perspektiven und Gestaltungschancen in der Arbeitswelt der Zukunft aufzeigen. Es geht nicht darum, Angst zu schüren, was nach dem Studium kommt. Vielmehr möchte ich dazu ermutigen, den digitalen Wandel zu nutzen und sich genau zu überlegen, was Menschen im Inneren ausmacht, als sich Sorgen um Roboter zu machen.“
Kommunikationsexperte Prof. Dr. Dominik Pietzcker ergänzt: „Unsere Vortragsreihe –The Future of Work– richtet sich an die Medienmacher und -macherinnen von Morgen ? mit Themen, die schon heute relevant sind. Dazu gehören Einblicke in die Berufspraxis, in strategische Weichenstellung auf Regierungsebene, aber auch Diskussionen mit Praktikern aus Wirtschaft, Medien, Verbänden und Kultur. So erhalten die Studierenden einen vertieften Einblick in die transformatorischen Faktoren der Gegenwart.“
Verfasserin: von Madeleine Bergmann
Nächste Veranstaltungen „The Future of Work“ am Campus Berlin:
Collaboration and Co-creation, Workshop (Engl.)
Mittwoch, 9. Dezember, 19 bis 22 Uhr
Brandcamp ?16: The Future of Work, Panel & discussion (Dt./Engl.)
Mittwoch, 6. Januar, 18.30 bis 23 Uhr