Live-Event an der Hochschule Fresenius Köln: Studierende und Berufstätige arbeiten gemeinsam im „gruppenbing“

Live-Event an der Hochschule Fresenius Köln: Studierende und Berufstätige arbeiten gemeinsam im „gruppenbing“
 

Köln. Beim „gruppenbing“ handelt es sich um ein Verfahren, indem größere Gruppen in einer systematischen Rotation durch verschiedene Rollen ein Thema gründlich von allen Seiten erforschen. Jeder Teilnehmer wird als Themenmacher mit anderen diskutieren, derweil hört die Gruppe der „Kritiker“ still zu. Deren Aufgabe ist es wiederum, nach zwanzig Minuten die Diskussion inhaltlich wie formal kritisch zu bewerten. Ihr Input hilft den Diskutanten, in einer weiteren Session die Diskussion zu vertiefen. Die dritte Gruppe der Beobachter mischt sich nicht ein, trägt aber ihr Wissen und die Beobachtung in die nächste Runde, in der sie selbst als Themenmacher oder Beobachter fungieren. So verdichtet und konsolidiert sich der Diskussionsstand über den Tagesverlauf zunehmend.

Das Thema „Corporate Social Responsibility“ (nachhaltiges Wirtschaften) rückt zunehmend in den Fokus. Verbraucher, aber auch Arbeitnehmer fragen zunehmend Unternehmen an, wie sie sich hierzu positionieren. Gerade die junge Generation ist – das zeigen neuere Studien – nicht mehr bereit, „jeden Job“ anzunehmen. Sie wollen stattdessen Sinn in ihrer Arbeit erleben und dazu beitragen, eine „bessere“ Welt zu kreieren. So treffen im „gruppenbing“ also auch Generationen aufeinander, die sich befragen und herausfordern – und voneinander lernen können. Die Bachelorstudierenden (Wirtschaftspsychologie) und die Masterstudierenden (Sustainable Marketing & Leadership) treffen auf unternehmensinterne wie -externe CSR-Experten, Unternehmensberater, Entwicklungshilfe- und PR-Profis.

Hochschule Fresenius Dozent und Organisationspsychologe Thomas Webers: „Wir testen ein neues Arbeitssetting aus, was höchst spannend ist. Ich bin sicher, das wird ein anregender Tag für alle Beteiligten. Besonders stolz bin ich, dass eine Gruppe Studierender die Vorbereitung und Durchführung selbst in die Hand genommen hat.“ Mit dabei sein werden die „gruppenbing“-Erfinder Alexander Tornow und Steffen Bahnsen aus Berlin. Der Eventzeichner Till Laßmann wird die Veranstaltung zeichnerisch porträtieren.
Und warum der Name „gruppenbing“? Nun, wenn die Zeit für die Diskussionsgruppe beendet ist, drückt der Moderator auf seine Klingel: bing! Zeit zum Wechseln der Rollen.

Weitere Informationen zum „gruppenbing“ finden Sie unter: www.gruppenbing.de

Weitere Informationen unter:
http://www.hs-fresenius.de