Alles außer langweilig
Die Ãœberschrift ist das Aushängeschild für den gesamten Inhalt des Textes. Misslingt der Einstieg, wird der Text – so interessant er auch sein mag – nicht gelesen. Bei der Erstellung eines Online-Textes sollte daher besonderes Augenmerk auf Titel und Untertitel gelegt werden. Die Ãœberschrift einer Pressemitteilung oder eines Fachbeitrags ist sozusagen die Schlagzeile. Natürlich sollte die Schlagzeile eines sachlichen Fachbeitrags nicht reißerisch oder zu provokativ ausfallen, aber eines darf sie definitiv nicht sein – langweilig! Der Titel sollte auf den Inhalt des Textes Bezug nehmen und im besten Fall Emotionen auslösen. Die Kernaussage oder ein besonders interessanter Inhalt eines Textes lässt sich ganz einfach in einem Titel umsetzen. Ein Beispiel: Eine Pressemitteilung befasst sich mit den Einsparungen, die durch die Verwendung neuer Druckerpatronen erzielt werden. Die Ãœberschrift könnte lauten: „Druckerpatronen sparen Geld“, besser ist jedoch zu titeln: „30% mehr Geld sparen durch neue Druckerpatronen“. So wird das Bedürfnis, Kosten zu senken angesprochen und das Interesse des Lesers ist geweckt.
Zwischenüberschriften nicht vergessen
Online-Texte sollten Zwischenüberschriften enthalten. Sie gliedern nicht nur den Text, sondern liefern dem Leser zudem Informationen darüber, was der jeweilige Abschnitt inhaltlich bereithält. Die wichtigsten Inhalte springen direkt ins Auge. Auf diese Weise können Pressemitteilungen, Fachbeiträge und Co. gescannt werden. Zwischenüberschriften sollten daher möglichst knapp und prägnant sein. Neben der strukturellen Gliederung des Textes für den Leser, erhöhen Zwischenüberschriften noch einmal die Sichtbarkeit des Online-Beitrags in den Suchmaschinen.
Keywords verwenden
Ãœberschriften und Zwischenüberschriften – ob für online oder offline Medien – sind nur so gut, wie ihre sprachliche Ausformulierung. Für Online-Kommunikationskanäle ist zudem die Verwendung von Keywords überaus bedeutsam. Durch die Einbindung von Keywords steigt die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen. Das gilt für sämtliche Ãœberschriften eines Online-Textes.
Die Eigenschaften einer guten Ãœberschrift
Manchmal liefert ein Themenbereich direkt die perfekte Überschrift. Häufiger ist jedoch der Fall, dass ein Text oder das Thema sich eines guten Titels zu verweigern scheint. Texter und PR-Redakteure sollten daher bei der Formulierung einer Überschrift etwas Zeit einplanen. Nicht immer ist der erste Einfall der Beste. Hier einige Eigenschaften, die eine gute Überschrift, von einer weniger guten unterscheidet:
1.) Nicht zu kurz und nicht zu lang: Titel und Untertitel sollten eine bestimmte Zeichenanzahl weder über- noch unterschreiten. Optimal ist eine Länge von 63 Zeichen für den Titel, der Untertitel darf mit maximal zwei Sätzen etwas umfangreicher sein.
2.) Interesse wecken: Head- und Subline müssen das Interesse wecken und sollten daher den Leser direkt ansprechen. Emotionen sind besonders wirkungsvoll.
3.) Titel als Schlagzeile nutzen: Der Titel ist das Erste, was ein Leser von einem Text liest. Eine gute Schlagzeile macht Lust zum Lesen.
4.) Untertitel enthalten erste Details: Der Untertitel liefert die ersten Informationen über den Inhalt und die Aussage des Online-Textes.
5.) Zwischenüberschriften gliedern den Text: Weitere wichtige Titel sind die Zwischenüberschriften. Diese Titel geben Auskunft über den Inhalt des folgenden Abschnitts.
6.) Keywords sind key: Ein guter Header sollte relevante Keywords enthalten. Auch wenn es manchmal schwerfällt, Keywords in einem Titel zu verwenden, sollte darauf nicht verzichtet werden.
7.) Kommt Zeit, kommt Rat: Falls es nicht auf Anhieb klappt, eine griffige Ãœberschrift zu formulieren, hilft es oft schon etwas Zeit verstreichen zu lassen oder einfach die Kollegen zu befragen.
Weitere Informationen und Tipps zur Formulierung einer Online-Pressemitteilung oder Fachbeiträgen und zum Thema Online-PR stehen unter: http://www.pr-gateway.de/fachartikel/ und in unserem Blog http://pr.pr-gateway.de/ bereit.