Legislative in Taiwan verabschiedet Taiwan-Japan Investitionsabkommen

Die Legislative der Republik China (Taiwan) verabschiedete am 22. November den Taiwan-Japan Investitionspakt und setzte damit einen Meilenstein in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen.

Das Abkommen ist Taiwans erster Investitionsförderungs- und Sicherungsdeal mit einem großen Handelspartner. Das Abkommen deckt drei wichtige Investitionsthemen ab: Promotion, Absicherung und Liberalisierung.

Unter dem neuen Investitionspakt, wird es Firmen in den beiden Ländern möglich sein, nach Belieben Überweisungen zu tätigen und Kapital zu nutzen. Ferner wird es keine Restriktionen geben, bezüglich der Menge oder der Art des Rohmaterials oder der Produkte, die auf der jeweiligen Seite eingesetzt werden. Taiwanische Investoren werden in Japan eine gleiche Behandlung wie inländische Investoren erfahren, werden jedoch in den Genuss der Konzessionen für ausländische Investoren kommen.

Das bilaterale Handelsvolumen zwischen Taiwan und Japan betrug 2010 beinahe US-$ 70 Mrd. In den vergangenen 50 Jahren betrugen Japans Direktinvestitionen insgesamt US-$ 16,5 Mrd., während Taiwans Investitionsvolumen US-$ 1,6 Mrd. betrug.

Seit den japanischen Erdbeben- und Tsunami Katastrophen im Mai 2011, ist Japans Interesse an Taiwan, als Offshore Produktionsstützpunkt, enorm gewachsen, um globale Lieferketten zu gewährleisten. Viele japanische kleine und mittlere Unternehmen sind darauf aus, in Überseemärkte zu expandieren, hauptsächlich nach Festlandchina. Taiwanische Unternehmen sind somit als Partner prädestiniert, da sie den festlandchinesischen Markt gut kennen und besondere Vorteile durch das „Cross-Straits Economic Cooperation Framework Agreement“ (ECFA) genießen.

Taiwans Ziel ist es, japanische Investitionen in Taiwan von dem derzeitigen Us-$ 500 Millionen pro Jahr auf US-$ 1 Mrd. bis 2016 zu steigern.

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