Lebensversicherungsfonds mit Risiken

Lebensversicherungsfonds mit Risiken
Der DVS hilft geschädigten Anlegern
 

22. Oktober 2013. In den vergangenen Jahren wurde vielfach die Investition in den Zweitmarkt für Lebensversicherungen als ausgesprochen lohnende Geldanlagemöglichkeit angepriesen. Die versprochenen Renditen sollten dabei deutlich über denen von anderen Anlagemöglichkeiten liegen. Doch ist dies wirklich so?

„Nicht immer“, sagt Jana Vollmann, Geschäftsführerin des Deutschen Verbraucherschutzrings e.V. (www.dvs-ev.net) aus Erfurt. „Gerade die Anlagen in Lebensversicherungsfonds, die in ausländische Lebensversicherungen fließen, sind mit erheblichen Risiken behaftet. Sie sind alles andere als eine sichere Geldanlage und auf gar keinen Fall für die Altersvorsorge geeignet.“

Als Beispiel für solche Lebensversicherungsfonds nennt die DVS-Geschäftsführerin die Prorendita-Fonds von Ideenkapital. Gleich fünf Prorendita-Fonds sollen bei rund 17.000 Anlegern mehr als 300 Mio. Euro eingesammelt haben. Das Geld wollte das Unternehmen, das übrigens zur ERGO-Gruppe gehört, in britische Kapitallebensversicherungen investieren. Die schlechte Entwicklung auf dem Zweitmarkt für britische Lebensversicherungen soll die Fonds jedoch in ziemliche wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht haben, so berichten zumindest einige Anlegerschutzanwälte. So sollen Anleger in den vergangenen Jahren keine Ausschüttungen erhalten haben. Doch was tun? „Ich kann den Anlegern, die mit der
Entwicklung ihre Geldanlage nicht zufrieden sind und sich damit auch nicht abfinden wollen, nur raten, sich von einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt beraten zu lassen“.

„Anleger können sich auch unserer Arbeitsgruppe Prorendita anschließen. Die Mitglieder einer DVS-Arbeitsgruppe erhalten eine professionelle Einschätzung (Erstbewertung) ihres Falles bzw. ihrer Unterlagen durch einen erfahrenen DVS-Vertrauensanwalt“, betont Jana Vollmann.

Die Aufnahme in diese DVS-Arbeitsgemeinschaft kostet lediglich eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 59,50 Euro (inkl. MwSt.).

Weitere Informationen unter www.dvs-ev.net

Weitere Informationen unter:
http://www.all4press.de