Fraunhofer IOSB zur CeBIT 2011
Mit Sicherheit mehr machen! CeBIT 2011, Halle 9 Stand B 36
Alle Infos auch im Web unter:
http://www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/36485/
Ob bei Naturkatastrophen oder Großveranstaltungen – der einzelne
Mensch kann hier in Gefahren geraten, denen er schutzlos ausgeliefert
ist. Auch die Retter riskieren oft ihr Leben. Absolute Sicherheit
gibt es nicht, aber mit modernsten Informationstechnologien können
Abwehr- und Rettungsaktionen wesentlich beschleunigt werden.
Auf der CeBIT 2011 zeigen Forscher des Fraunhofer-Instituts für
Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB die »Systemkette
Sicherheit«, mit der sich Rettungseinsätze zukünftig besser und
schneller planen, koordinieren und durchführen lassen. Mobile
Sensorplattformen wie Mini-Unterwasserfahrzeuge, Quadrocopter oder
auch Landroboter übernehmen im Einsatzgebiet die Erkundung der
aktuellen Lage, zu Lande, im Wasser und aus der Luft.
Dabei können mehrere Fluggeräte gleichzeitig im Schwarm mit
verschiedenen Sensoren ausgestattet das Gebiet überfliegen. So lässt
sich sehr schnell feststellen, wo Brandherde sind, eventuell
verschüttete Personen liegen oder giftige Gase austreten. Die
unbemannten Mini-Unterwasserfahrzeuge können Inspektionsfahrten bis
in eine Tiefe von max. 6000 m zu unternehmen. Mobile Landroboter
übernehmen die Erkundung innerhalb von Gebäuden oder Tunneln. In der
Einsatzleitstelle laufen alle Informationen zusammen.
Dem Krisenstab steht hier ein digitaler Lagetisch zur Verfügung.
Die Aufnahmen der mobilen Sensorträger lassen sich in Echtzeit
einbinden. So ist der gesamte Krisenstab stets auf dem neuesten
Informationsstand. Bei Großschadenslagen, wie z. B. einem Tsunami,
wird ein überregionales Krisenzentrum benötigt. Hier entwickelt das
Fraunhofer IOSB einen »aufmerksamen und mitdenkenden« Raum. Der
SmartControlRoom wird erstmalig auf der CeBIT zu sehen sein. Auf
einen Fingerzeig hin erscheinen Land- und Straßenkarten, aktuelle
Positionen von Einsatzkräften, Infrarotaufnahmen oder Videos. Jeder
kann sich frei im Raum bewegen, »seine« Information wandert an der
Videowand mit ihm mit.
Aber nicht nur bei Bewältigung von Naturkatastrophen sondern auch
bei Großveranstaltungen, bei terroristischer Bedrohung, oder dem
Schutz kritischer Infrastrukturen kann diese Infrastruktur eingesetzt
werden. Durch den modular koppelbaren Aufbau der Einzelsysteme ist
die Ausstattung skalierbar und an die jeweiligen Aufgabenstellungen
und Bedürfnisse der Nutzer anpassbar.
Pressekontakt:
Dipl.-Ing. Sibylle Wirth, Fraunhofer-Institut für
Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB
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