
Seit vier Jahren unterstützt die Hannover Messe den Wandel der globalen Industrie, indem sie mehrere Hallen für Technologien reserviert, die der Digitalisierung der Produktionskette und der Umwelteffizienz dienen. So wird auch Frankreich wieder mit Forschungseinrichtungen, Start-ups und KMU in Halle 8 (Digitale Industrie) und in Halle 27 (Wasserstofftechnologien) auf dem Branchentreff vertreten sein.
Frankreich ist für die industrielle Fertigung der Zukunft sehr gut aufgestellt: 729 französische Unternehmen bieten laut „Alliance Industrie du Futur“ Technologien und Lösungen zur Digitalisierung der Branche an. Der Umsatz wird auf 6,8 Milliarden Euro geschätzt. Das sind bereits jetzt 50 Prozent der Unternehmensumsätze. Auch für Investoren ist das Nachbarland nach wie vor attraktiv. Zu den größten Investoren gehören Siemens (750 Arbeitsplätze), General Electric Company (560 Arbeitsplätze) und X-Fab Silicon Foundries (800 Arbeitsplätze). So hat auch das schwedische Unternehmen SKF kürzlich seine neue, nahezu autonome Montagelinie vorgestellt, die im September 2018 im Industriegebiet Prouvy-Rouvignies installiert wurde.
Unter dem Banner „La French Fab“ präsentiert Frankreich seine Industrie 4.0-Lösungen.
Halle 8 ‘Digital Factory’, Stand F07
Internationale Firmen und Organisationen aus der Region Pays de la Loire stellen ihre neuesten Entwicklungen aus den Bereichen kooperative Robotik, virtuelle und erweiterte Realität und künstliche Intelligenz vor. Dazu gehören: Alfi Technologies, Ercogener, Neoditech, Parade Protection, Pole EMC2, Productys. Die Region Hauts-de-France begleitet die Unternehmen Prosyst und Ubikey und wird ihren Wirtschaftsstandort vorstellen. Weitere Unternehmen in Halle 8 sind die Start-ups: Amiral Technologies, 2B1ST Consulting, Inevo Technology, Monixo, Optimistik, Scortex.
Halle 27 ‘Hydrogen fuels cells’, Stand B70
Die mit dem Label „Territoire Hydrogène“ ausgezeichnete Region Burgund-Franche-Comté festigt ihre nationale Führungsrolle im Wasserstoffsektor. Unter der Flagge von Business France präsentieren die Regionalwirtschaftsagentur Burgund-Franche-Comté, der Cluster „Véhicule du Futur“ und vier führende Unternehmen (Gaussin, H2SYS, Mahytec, Schrader) ihre Technologien.
Gemeinsam mit dem Cluster Tenerrdis begleitet die Region Auvergne-Rhône-Alpes fünf KMU auf die Hannover Messe, die sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Sektors positionieren: Ad Venta, Atawey, Axane, Dam und Ergosup. Weitere auf dem Business France-Stand ausstellende Unternehmen sind: Alcrys Fluid Control & Services, Haffner Energy, H2V Industry, Plastic Omnium und Sertronic.
Weitere 60 Unternehmen werden von der Investitionsbank Bpifrance begleitet, unterstützt von den Unternehmensgruppen Bosch France, Dassault Systèmes und SAP France.
Networking-Events 4.0, Halle 8
Dienstag, 2. April, 10 Uhr
Business-Frühstück Frankreich/Deutschland/Italien. Erfahrungsaustausch zur Digitalisierung der Industrie und Präsentation mit Praxisbeispielen. Die Podiumsdiskussion, unter anderem mit den Unternehmen 2b1st Consulting und Addi-Data, wird von der Investitionsfirma Kreaxi moderiert.
Dienstag, 2. April: Möglichkeit für französische Unternehmen, einen Termin mit der deutschen Anwaltskanzlei Stroschein & Makowka, Spezialisten für Handels-, Gesellschafts- sowie für internationales Wirtschaftsrecht, zu vereinbaren.
Dienstag, 2. April, 18 Uhr
„La French Fab Night“: Ein festlicher Abend, an dem alle französischen Aussteller und deutschen Partner zusammenkommen. Fachbesucher und Journalisten sind herzlich eingeladen.
Mittwoch, 3. April, 12.30 Uhr
Unternehmen aus der Region Pays de la Loire pitchen ihre Ideen (englischsprachig). Fachbesucher und Journalisten sind herzlich eingeladen.
Donnerstag, 4. April, 10 Uhr
Business-Frühstück: Schweden, das diesjährige Partnerland der Hannover Messe, ist auf dem französischen Gemeinschaftsstand für einen Austausch zum Thema Industrie 4.0 eingeladen. Die Firma Tacton stellt sich vor. Das Event wird in Partnerschaft mit Dassault Systèmes organisiert.