Zwei Tage lang drehte sich alles um das Software-Paket, dessen neueste Version Uwe Riedmann präsentierte. Der kyberna-Entwicklungsleiter freute sich sichtlich, die zahlreichen neuen Module und Funktionen vorführen zu dürfen. Sein persönliches «Highlight», so Riedmann, sei aber die komplett optimierte Usability der Software: «Die aktuelle ky2help-Version ist die benutzerfreundlichste, die wir jemals entwickelt haben.»
Praxisnahe Vorträge von kyberna-Kunden
In Kurzvorträgen und Präsentationen präsentierten verschiedene Konferenz-Teilnehmer, wie sie ky2help im IT-Service-Management und im externen Kunden-Support einsetzen. Markus Peter von der Axept AG zeigte, wie sein Unternehmen mit dem neu entwickelten ky2help-«Webshop» Bestellprozesse von IT-Services abwickelt. «Über diesen Webshop können unsere Kunden IT-Services bestellen. Diese werden dann über einen Workflow bewilligt, bestellt, ausgeliefert und verrechnet », erklärte das Mitglied der Axept-Geschäftsleitung. Der Einsatz der kyberna-Software habe sich bewährt: «ky2help ist der Lebensnerv von Axept bei der Kundenbetreuung», so Peter.
«Mit ky2help schneller zum Geld»
«Wir sind ein beliebtes Steueramt, die Leute kommen gerne zu uns», gab sich Lukas Feldmann überzeugt. Seinen humorvoll vorgetragenen Kurzvortrag hatte der Leiter des Bereichs Logistik des Steueramts der Stadt Zürich mit dem Titel «Mit ky2help schneller zum Geld» überschrieben. Feldmann demonstrierte, wie seine Behörde den Druck von rund sieben Millionen Steuerrechnungen und anderen amtlichen Unterlagen mit ky2help organisiert und steuert. «ky2help hat die bisherige Neandertaler-Verwaltung der Druckaufträge in Excel abgelöst», freute sich der IT-Experte.
Effiziente Workflow-Organisation und –Bearbeitung mit ky2help
Wie sich komplexe Workflows effizient mit ky2help organisieren und abarbeiten lassen, darüber sprach Ralf Ankli. Als Projektleiter beim Schweizer Von Roll-Konzern betreut Ankli mit seinem Team weltweit rund 1‘200 User. «Das ky2help-Modul ‹Task & Workflow Management› unterstützt uns wesentlich bei der Abarbeitung von komplexen IT-Workflows», meinte der Wirtschaftsinformatiker und ITIL-Experte. Das spare nicht nur Zeit, sondern vor allem auch Geld.
ky2help macht’s möglich: Support für 54‘000 Kunden
Aus Bozen angereist war Jürgen Sprenger. Der Projektmanager und Programmierer bei Raiffeisen OnLine, Südtirols grösstem Internet-Dienstleister, berichtete wie sein Unternehmen den externen Kunden-Support für rund 54‘000 Kunden auf Basis von ky2help organisiert. An ky2help schätze er insbesondere die Benutzerfreundlichkeit und den problemlosen Betrieb: «Wir haben keine Downzeiten.»
SuisseID-Zertifikatslogin für ky2help
«IT-Sicherheit» liegt derzeit voll im Trend. Dies zeigte auch die breite Resonanz, auf die Michel Englers Präsentation stiess. Engler ist Senior System Engineer bei der SwissSign AG. Er stellte zunächst die Post-SuisseID vor und erläuterte die Funktionsweise des von der schweizerischen Post vertriebenen elektronischen Identitätsausweises. Im zweiten Teil seines Referats führte Engler vor, wie die SwissSign AG ihre eingesetzte ky2help-Version mit einem SuisseID-Zertifikatslogin abgesichert hat. „Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter von überall her auf ky2help zugreifen können. Der Zugang muss allerdings absolut sicher sein“, betonte Engler.
Konflikte als Chance
Dass es bei der Arbeit am Servicedesk zuweilen auch zu handfesten Konflikten kommen kann und wie man mit solchen Situationen umgeht, berichtete Karin Bierstedt. «Sehen Sie in Konflikten keine Hindernisse, sondern Chancen», riet die Kommunikationstrainerin der Elatus AG ihren Zuhörern. Wichtig sei es aber, so Bierstedt, Regeln für die Austragung der Konflikte zu haben. Nur so könnten diese bewusst angegangen werden.
Grusswort des Regierungschef-Stellvertreters
Trotz seines vollen Terminkalenders hatte es sich der liechtensteinische Regierungschef-Stellvertreter Dr. Martin Meyer nicht nehmen lassen, die Teilnehmer persönlich im Fürstentum zu begrüssen. In seinem Grusswort hob Meyer die Bedeutung hervor, die ein technologiefreundliches Umfeld für die liechtensteinische Wirtschaft habe. «Innovationen sind die Grundlage der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit jeder Volkswirtschaft», meinte der promovierte Ökonom. Zu den Schlüsseltechnologien für Innovationen zählten vor allem auch die Informations- und Kommunikationstechnologien.
Faszination Fussball
Zum Abschluss der zweitägigen Konferenz gab’s eine Talkrunde mit prominenten Gästen. Abseits von ky2help, aber passend zur Fussball-WM. Mit dabei: Peter Jehle, Goalie des FC Vaduz und der Liechtensteinischen Nationalelf, und Jörg Stiel, Ex-Torwart der Schweizer Nationalmannschaft, sowie Katharina Deuber, TV-Journalistin und Moderatorin der diesjährigen ky2help-Konferenz. Die drei diskutierten über sportliche und wirtschaftliche Aspekte der Welt des Fussballs sowie die Faszination des Berufs «Fussballspieler» und dessen Schattenseiten.
Weg nach Vaduz hat sich gelohnt
«Rundherum ein gelungener Anlass», befanden die Konferenz-Teilnehmer. «Der Weg nach Vaduz hat sich gelohnt.» kyberna-Geschäftsführer Elmar Hasler versprach daher auch zum Abschied: «Die Neuauflage gibt’s im nächsten Jahr.»