Nach den gestrigen Kursgewinnen an der Wall Street treiben die Anleger den DAX zu Handelsbeginn kurzfristig über die Marke von 6.200 Punkten. Die Stimmung ist auch heute weiterhin sehr positiv und das obwohl beispielsweise das ZEW- Konjunkturbarometer deutlich im Vergleich zum Vormonat eingebrochen ist.
Der Index der Konjunkturerwartungen, den das ZEW allmonatlich ermittelt, fiel von 45,8 Punkten im Mai auf einen Juni-Wert von 28,7 Punkten. Das ist ein deutlicher Vertrauensverlust in die deutsche Konjunktur, den auch Volkswirte so nicht erwartet hatten.
Rund zwei Monate nach Beginn der Ölpest im Golf von Mexiko bahnt sich ein Überlaufen der Krise auf Europa an. Die Katastrophe wird einen deutlichen Anstieg der Benzinpreise zur Folge haben. Es ist damit zu rechnen, dass der Ölpreis und auch die Benzinpreise aufgrund der Ölkatastrophe steigen werden. Ohne Tiefsee-Bohrungen wird in den kommenden Jahren die steigende Ölnachfrage nicht zu decken sein. Demnach droht eine Energiekrise.
SPD-Chef Gabriel hat der schwarz-gelben Koalition eine Zusammenarbeit der nötigen Sparmaßnahmen angeboten. Es ist ganz klar, dass wir sparen und konsolidieren müssen. Die SPD setze zuerst auf Subventionsabbau. Die Mehrwertsteuersenkung für Hoteliers müsse zurückgenommen werden, so Gabriel. Um trotz des Sparens Investitionen stärken zu können, möchte die SPD den Steuersatz um mindestens zwei bis drei Prozentpunkte anheben.
Der europäische Automarkt ist bereits das zweite Mal in diesem Jahr geschrumpft. Die Pkw-Neuzulassungen sanken um 9,3 Prozent auf knapp 1,13 Millionen. Gründe seien das Auslaufen der staatlichen Abwrackprämien und die weiter herausfordernde wirtschaftliche Situation.
Wichtige Quartalszahlen:
FedEx Corp.
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