Der Anwalt der Opfer des Bombenangriffs von Kundus, Karim Popal, hat die jüngste Beförderung des Befehl gebenden Oberst Georg Klein kritisiert. „Das ist unverantwortlich“, sagte er der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe). „Mehrere Berichte, unter anderem der Nato-Bericht, haben seine Fehler aufgezeigt. Trotzdem wird er befördert. Das ist eine absolute Beleidigung des humanitären Völkerrechts.“ Popal fügte hinzu: „Wir Afghanen sind darüber sehr traurig und sehen daran, dass Deutschland kein Interesse an der Völkerverständigung hat.“ Der damalige Oberst Klein wurde zum Brigadegeneral befördert. In Bonn läuft gerade ein Verfahren wegen Schadenersatz. Popal vertritt dort zwei Familien.
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