In Deutschland kann man einen neuen Investmenttrend zu Genuss-Scheinen in reale Sachwerte anstelle anonymer Produkte beobachten. Allerdings sind die Zielobjekte keine Rebstöcke wie in Spanien, sondern Kühe, Kälber, Kartoffeln, Ziegen und Eier. Aus der Schweiz kommen Kuh- und Wollschweinaktien und aus Österreich Aktien am Schaf. Diese alternative Anlageform kommt dabei gänzlich ohne Börse und Vermittler aus (es gibt keine Provision), ist frei übertragbar und vererbbar und braucht noch nicht einmal einen BaFin-Prospekt. Denn laut deutschem Wertpapierprospekt-Gesetz sind Genuss-Scheine bis zu einem Gesamtverkaufspreis von 100.000 Euro innerhalb von zwölf Monaten von der Prospektpflicht ausgenommen.
Es ist kein Wertpapier nach dem Aktienrecht, sondern ein Genuss-Schein der besonderen Art mit unbefristeter Laufzeit und Kündigungsrecht. Eine Kuhaktie kostet 500 Euro. Man erwirbt damit einen Anteil an der Kuhherde. Für den kleinen Geldbeutel gibt es die Kalbaktie für 100 Euro. Als Investor kann man zwischen einer Barauszahlung der jährlichen Dividende in Höhe von 2,5 Prozent des Aktiennominalwertes oder einem jährlichen Fleischpaket per Post oder Abholung im Wert von 5 Prozent der Aktien wählen. Aktuell kostet eine .. Mehr erfahren Sie in der Exclusiv-Meldung beim Finanznachrichtendienst GoMoPa.net
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