Die serbische Regierung hat im Kosovo-Grenzkonflikt erneut Gespräche für eine friedlichen Lösung gefordert. Nach einer Sondersitzung in der Nacht zum Sonntag forderten die Abgeordneten die Regierung Serbiens auf, die Interessen der Republik und der Menschen im Kosovo zu verteidigen, bis eine Lösung gefunden wird. In einer vom Parlament verabschiedeten Erklärung warfen sie außerdem den Behörden des Kosovo vor, „die Lage in der Region auf gewaltsamem Weg verändern zu wollen“. Gleichzeitig forderten die Abgeordneten erneut, die Ex-Provinz wieder in den eigenen Staatsverbund aufzunehmen. Indes verteidigte der serbische Präsident Boris Tadic seine Position, keinen Krieg beginnen zu wollen.
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