Berlin, 16. Dezember 2015 – Der Aufsichtsrat DB AG hat am heutigen Tage erste Beschlüsse zum Konzernumbau gefasst. „Nach einer wochenlang brodelnden Gerüchteküche können wir nun zumindest zur Neuordnung der internen Dienstleistungen konkrete Aussagen treffen“, so Jens Schwarz (Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat DB AG, Vorsitzender Konzernbetriebsrat DB AG). Er fasst zusammen: „Die Auflösung des Geschäftsfeldes Dienstleistungen lässt sich bedauerlicherweise nicht verhindern, doch haben wir als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat klare Forderungen gegenüber dem Konzernvorstand formuliert. So muss bspw. das Kontrahierungsgebot erhalten bleiben, die Tarif- und Sozialstandards eingehalten sowie das externe Geschäft geschützt und ausgeweitet werden.“
Des Weiteren erwarten die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat DB AG, dass der Konzernvorstand im Laufe des Jahres 2016 für die jeweiligen Unternehmen des aufzulösenden Geschäftsfeldes Dienstleistungen ein Strategiekonzept für den Zeitraum bis 2030 zur Beschlussfassung vorlegt. Ebenso erwarten sie im Laufe des nächsten Jahres ein solches Strategiekonzept für die Geschäftsfelder DB Schenker Rail und DB Regio sowie die Fahrzeuginstandhaltung und die Werke.
„Zwar können wir jetzt noch nicht alle Konsequenzen absehen, doch werden uns die bereits getroffenen und noch zu treffenden Beschlüsse ab 2016 und darüber hinaus intensiv beschäftigen und letztlich für alle Mitarbeiter mehr oder weniger spürbare Veränderungen mit sich bringen“, prognostiziert Jens Schwarz. „Damit unsere Kollegen und ihre Belange beim Konzernumbau nicht zu einer bloßen Randnotiz werden, begleiten wir Interessenvertreter die umzusetzenden Maßnahmen kritisch und nehmen auf allen Ebenen unsere Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte wahr.“