„Sprich, damit ich Dich sehe!“, lautet die Devise in Sachen Werbung, PR, Marketing.
Nicht nur ein guter und wahrer Spruch, der nie an Wert und Aktualität verlieren wird,
sondern auch eine wahrnehmungs- und kommunikationspsychologische Bedingung
für Unternehmen, Politiker, Jobsuchende, Karrierestrebende, eigentlich alle Menschen
im Beziehungsleben.
Leider kann die praktische Umsetzung aus besagtem Spruch – das Gesagte oder Geschriebene –
aber auch eine kontraproduktive Wirkung haben! Dies zeigen viele Beispiele aus der Praxis
in Sachen PR, Werbung und Eigenwerbung (z.B. bei Bewerbungen).
Oft sind PR-Artikel, Werbemaßnahmen, Bewerbungsinhalte und freundlich gemeinte Gesten,
sogar Liebeserklärungen kontraproduktiv. Der Schuss geht nach hinten los. Das Gesagte oder
Geschriebene führt schnell zu Missverständnissen, falscher Einschätzung und zu Kompetenz- und Sympathieverlusten.
Ursächlich sind unbewusste Kommunikationsfehler und eine fehl gerichtete Imagedarstellung durch den Kommunizierenden und Werbenden selbst, aber auch durch Wahrnehmungs-, Interpretations- und Beurteilungsfehler auf der Seite der Wahrnehmenden und Entscheider.
Störungen durch Kommunikations- und Wahrnehmungsfehler sowie Störungen der Image-Wirkung sind keine Seltenheit, sondern menschliche Alltags-Realität. Aus diesem Grund muss der oben zitierte Spruch durch einen weiteren ergänzt werden:
„Sprich so, dass ich dich richtig sehe!“
„Manches kann schiefgehen, wenn wir miteinander reden. Geglückte Kommunikation hängt nicht nur
vom guten Willen ab, sondern auch von der Fähigkeit, zu durchschauen, welche seelischen Vorgänge und…Verwicklungen ins Spiel kommen…“ (Zitat Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun im Vorwort zu „Miteinander reden 1 Störungen und Klärungen, Allgemeine Psychologie der Kommunikation“)
Jeder professionelle PR- und Werbefachmann oder Bewerbungs-Coach müsste dieses Grundwerk der Kommunikationspsychologie kennen. Warum sieht die Realität in Werbung, PR dann aber oft ganz anders aus?
Bereits Paul Arden (1940 – 2008, u.a. ehemaliger Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi) fragte sich in seinem Buch „Es kommt nicht darauf an, wer Du bist, sondern wer Du sein willst.“ u.a. mit der Frage: „Warum versuchen wir Großartiges zu leisten, wenn Mittelmäßiges verlangt wird?“
Viele Werbefachleute beantworten diese Frage – ihrer Auffassung und Erfahrung nach-
mit der Begründung, dass man seinen Kunden schlecht Wünsche abschlagen könne,
seien sie auch noch so kontraproduktiv. Leider ist kontraproduktive Werbung und PR
vielen aber überhaupt nicht bewusst.
Viele gestandene Werbeprofis sehen die heutigen Do it yourself-Mentalität vieler für sich selbst Werbender für ursächlich. Eine noch größere Rolle spiele aber das Improvisations-Selbstbewusstsein vieler Anbieter, zu denen oft Verlage gehören, in denen auch Anzeigenverkäufer und Angelernte in die Rolle eines Werbetexters schlüpfen, auch ohne entsprechenden Background. Der Kunde bemerkt nicht, dass er sich sein Geld eigentlich hätte sparen können. Aus Verbraucherbefragungen geht dies oft deutlich hervor.
Aus unserer eigenen Sicht liegt eine oft kontraproduktive Wirkung von Werbe- und PR-Maßnahmen aber auch an der mangelnden Berücksichtigung des gewünschten oder notwendigen Images.
„Um aufzufallen, ist oft jedes Mittel Recht. Da wird schnell mal eben etwas zusammengestellt – auch ohne das gewünschte und tatsächlich entstehende Bild zu hinterfragen.“ (Andreas Köhler, Inhaber der Agentur ib -die image berater- in Solingen)
In der oberflächlichen, aber eben image- und werberelevanten Wahrnehmung mutiert ein Apotheker dann auch mal zum Lager-Systemtechniker und Veranstalter, ein kompetenter und sympathischer Politiker oder ein Bewerber zum krassen Gegenteil und ein vertrauenswürdiger Chefarzt sogar zu einem Monster. War das jeweils so gewünscht? Wahrscheinlich nicht!
Was erwartet der Kunde, der Wähler, die Zielgruppe?
Warum ist das, was beim Endkunden wirklich „ankommt“, vielen gar nicht bewusst?
Was muss hinterfragt werden? Wie kann man selbst mit geringem Aufwand gegensteuern?
Um diese Fragen zu klären und frischen Wind in sonst so klischeemäßigen Standards
zu bringen führt die Agentur ib -die image berater-, Agentur für angewandte Wahrnehmungs- und Kommunikationspsychologie – neben Beratung, Coachings, Werbe- / PR-Kreativservices und Trainings in Sachen Werbe-, Wahrnehmungs- und Kommunikationspsychologie aktuell Info-Veranstaltungen für Menschen und Unternehmen mit Interesse an diesem Thema durch.
Dazu sind alle, denen effektive und effiziente imagegerechte Werbung und Eigenwerbung
am Herzen liegt, herzlich eingeladen. Ihre Anmeldung wird gerne telefonisch (Montag–Donnerstag 10.00 Uhr und 18.00 Uhr) entgegengenommen. Infos erhalten Sie auf den Themenseiten im Web unter www.dieimageberater.de
Weitere Informationen unter:
http://www.dieimageberater.de