Bei der UN-Klimakonferenz in Doha haben sich die Vertreter von knapp 200 Staaten am Samstag auf einen Kompromiss geeinigt: Das Kyoto-Protokoll wird demnach bis Ende 2020 verlängert. Die katarische Präsidentschaft des Klimagipfels unter Abdullah bin Hamad Al-Attiyah setzte diese Einigung nach langen Verhandlungen am Ende praktisch im Alleingang durch. Der neue Plan soll ab 2013 gelten, sieht aber keine schärferen Verpflichtungen vor. Das Kyoto-Protokoll ist ein am 11. Dezember 1997 beschlossenes Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen mit dem Ziel des Klimaschutzes. Es sieht vor, den jährlichen Treibhausgas-Ausstoß der Industrieländer innerhalb der sogenannten ersten Verpflichtungsperiode (2008 bis 2012) um durchschnittlich 5,2 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren.
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