Das Kolpingwerk Deutschland spricht sich für die
Einrichtung eines einjährigen „Sozialen Friedensdienstes“ – mit einer
Wahlmöglichkeit – als Regeldienst für alle Männer und Frauen aus.
Der Bundesvorstand des katholischen Sozialverbandes verabschiedete
auf seiner letzten Sitzung ein Eckpunktepapier, das sich auch mit
Fragen des Wehr- und Ersatzdienstes auseinandersetzt.
„Das Kolpingwerk ist sich bewusst, dass auch die Verpflichtung zu
einem „Sozialen Friedensdienst“ einen tiefen Eingriff in die
individuelle Freiheit jedes jungen Menschen bedeutet“, betont
Bundesvorstandsmitglied Gitte Scharlau. Ein solcher Eingriff sei
jedoch gerechtfertigt, wenn er der Schaffung und Sicherung eines
inner- und außergesellschaftlichen positiven Friedens diene.
Aus der Sicht des Kolpingwerkes ist ein „Sozialer Friedensdienst“
so zu gestalten, dass die jungen Menschen lernen, unterschiedliche
Formen gewaltminimierender ziviler und staatlicher Konfliktsteuerung
anzuwenden sowie am Abbau von Formen personaler und struktureller
Gewalt auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene mitzuwirken.
Das gesamte Eckpunktepapier steht unter www.koping.de im
Nachrichtenbereich zum Download zur Verfügung.
Pressekontakt:
Kolpingwerk Deutschland
Heinrich Wullhorst
Pressesprecher
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