Der Parlamentarische Geschäftsführer der
SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, hat die vom
Bundesfamilienministerium geplanten Kürzungen beim Elterngeld scharf
kritisiert. „Unten wird am härtesten gespart“, sagte er dem „Kölner
Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe). „Auch Familienpolitik ist bei
dieser Regierung ganz klar Klientel-Politik.“ Der Vorsitzende der
Arbeitnehmergruppe in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß,
äußerte ebenfalls Kritik. Er erklärte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ zu
den Plänen des Ministeriums: „Logisch ist das nicht. Denn das
Elterngeld ist ja als Lohnersatzleistung konzipiert worden. Das
Elterngeld muss deshalb auch für Aufstocker erhalten bleiben. Sonst
würde die ganze Begründung nicht mehr stimmen.“
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