KOBER: Jobcenterreform stärkt Kommunen

BERLIN. Zur gestrigen Einigung der Fraktionsspitzen von CDU/CSU, FDP und SPD, durch eine Grundgesetzänderung die Betreuung von Langzeitarbeitslosen aus einer Hand weiterhin zu ermöglichen, erklärt der Sozialexperte der FDP-Bundestagsfraktion Pascal KOBER:

Wir begrüßen den zügigen Kompromiss zur Jobcenterreform, der Kernanliegen der FDP umsetzt. Bei den Verhandlungen stand für uns im Zentrum, die besonderen Kompetenzen der Kommunen zu berücksichtigen und damit die beste Betreuung und Vermittlung der Langzeitarbeitslosen zu ermöglichen. Auch mit der Entfristung der Optionskommunen und deren Ausweitung von derzeit 69 auf 110 konnte die FDP ein weiteres ihrer Ziele durchsetzen.

Von der Einigung profitieren auch die ARGEn. Tausenden bisher befristet beschäftigten Mitarbeitern gibt sie die Sicherheit, dass sie ihre wertvolle Arbeit unter den neuen gesetzlichen Voraussetzungen fortführen können. Damit steigt die Motivation der Mitarbeiter, was auch den Langzeitarbeitslosen zugute kommt.

Wir freuen uns über die zügige Einigung unter konstruktiver Mitarbeit der SPD. Ein solch fraktionsübergreifender Kompromiss unterstreicht die Notwendigkeit dieser Reform.

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