Die teligo GmbH hatte Anfang 2023 im Bundesanzeiger eine Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten für Inhaber von Anleihen des Staates Venezuela veröffentlicht. Obwohl das Angebot inzwischen ausgelaufen ist, bietet die teligo GmbH interessierten Anlegern weiterhin die Möglichkeit, ein individuelles Angebot für den Verkauf ihrer Anleihen anzufordern.
Das Formular zur Verkaufsanfrage ist jederzeit auf der Website https://www.teligo.de/preisanfrage/ abrufbar und kann von Anlegern, die ihre Anleihe verkaufen oder ausbuchen möchten, ausgefüllt werden. Das Angebot, das sich an Anleihegläubiger der „Republik Venezuela“, PDVSA und Elecar richtet, ist derzeit nicht befristet.
Die teligo GmbH wird sich nach Eingang der Verkaufsanfrage mit dem Anleihegläubiger in Verbindung setzen und ein individuelles Angebot zum Ankauf der venezolanischen Anleihen unterbreiten. Investoren können somit auch nach Ablauf der ursprünglichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.
Anleger, die ihre Anleihen verkaufen möchten, sollten beachten, dass einige deutsche Banken wie die Commerzbank, Volksbanken, Landesbanken (Heleba,LBBW,Nord LB,BayernLB) und Sparkassen das Angebot der teligo GmbH möglicherweise nicht immer direkt an ihre Kunden weiterleiten. Um keine Verkaufschance zu verpassen, können Investoren daher jederzeit direkt auf der Website der teligo GmbH ein individuelles Angebot anfordern.
Hintergründe:
In den letzten Jahren hat sich die Wirtschaftslage in Venezuela dramatisch verschlechtert, was hauptsächlich auf politische Instabilität und Sanktionen zurückzuführen ist. Dies hat zu einer Devisenknappheit und einer extrem hohen Inflation im Land geführt, und auch die wichtige Erdölindustrie hat stark darunter gelitten. Venezuela hat schon seit geraumer Zeit weder Anleihen zurückgezahlt noch Zinsen darauf gezahlt, was den Wert dieser Anleihen erheblich beeinflusst und das Risiko für Investoren erhöht.