Kein Vertrauen in die Cloud

Für die Hälfte aller Unternehmen ist Cloud Computing noch kein Thema. So lautet das Ergebnis der repräsentativen Umfrage „Cloud-Monitor 2012“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG sowie des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Demnach stehen große Unternehmen den neuen Dienstleistungen aufgeschlossen und interessiert gegenüber.

Während im Mittelstand noch die kritischen Stimmen überwiegen. Dort existiert der Verlust von Daten sowie IT-Know-how. Zudem verunsichert die Cloud-Skeptiker zusätzlich eine unklare Rechtslage. Diese Aspekte gelten noch immer als große Hürden, die einer Einführung von Cloud-Computing im Wege stehen. Und da die großen Anbieter jenseits des Atlantiks agieren, liegt ihnen der Zugriff darauf noch ferner.

„Deshalb ist es im Zeitalter der Globalisierung für Kunden immer wichtiger, auf lokale Dienste zu setzen“, konstatiert Erwin Raab, Geschäftsführer des österreichischen Internet-Providers xweb mit Sitz in Wien. Und um quasi ein transparentes Zeichen zu setzen, hat xweb seine Top-Level-Domain (TLD) kürzlich auch von –.cc– auf –.at– umgestellt. „Es ging uns mit dem Wechsel hauptsächlich darum, für unsere Kunden heraus zu streichen, dass sie ihre Produkte von einem Anbieter im Inland beziehen“, erklärt Raab.

Aber damit allein, gewinnt noch man keine Kunden. „Jeder Kunde verlangt sein passendes Webspace-Paket und eine hundert prozentige Uptime-Garantie sowieso,“ berichtet Raab. Selbst die Green-IT gerät als Kaufargument immer mehr in den Fokus des Konsumenten. Bei xweb wird der Energiebedarf für gesamte IT-Infrastruktur bereits aus regenerativen Energiequellen gedeckt. Grüner Strom und lokale Speicher werben hier nicht nur um die Gunst der Cloud-Skeptiker.

Weitere Informationen unter:
http://www.xweb.at/