SPD-Bundestagsfraktion drängt auf Verbesserungen für im Auslandseinsatz verletzte Bundeswehr-Soldaten

Die SPD-Bundestagsfraktion und der Deutsche Bundeswehrverband dringen auf weitere Verbesserungen bei der von der Bundesregierung geplanten Aufstockung für im Auslandseinsatz verletzte Bundeswehr-Soldaten. Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, kritisierte gegenüber der "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe), dass die Erwerbsfähigkeit von Soldaten um mindestens 50 Prozent gemindert sein müsse, damit die Bundeswehr sie we

Rheinische Post: Land NRW gegen Privatisierung des Duisburger Hafens

Das Land NRW erteilt der vom Bund angestrebten
Teilprivatisierung des Duisburger Hafens eine Absage. "Wir wünschen
uns – wenn überhaupt – einen öffentlichen Investor", sagte ein
Sprecher des NRW-Verkehrsministeriums der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Der Duisburger Hafen gehört zu
je einem Drittel dem Bund, dem Land NRW und der Stadt Duisburg.
Nachdem Bundesfinanzminster Wolfgang Schäuble (CDU) den Bundesan

Rheinische Post: Chef der AOK Rheinland/Hamburg fordert bei Arzthonoraren Praxis-Pauschalen

Der Chef der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried
Jacobs, hat Praxis-Pauschalen für Ärzte gefordert: "Wir brauchen eine
monatliche Festpauschale für eine Arztpraxis", sagte Jacobs der
"Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Diese könne bei 5000 Euro pro
Monat liegen. "Je nach Patientenzahl, Öffnungszeiten und laufenden
Kosten für die Praxis kann die Summe variieren", so Jacobs. Für
Qualitätssicherungsprogramme sollten Zuschl&aum

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu ARD

Mehr Profil dürfte sich die ARD mit dem
Aufwärmen altbekannter Sendeformate nicht verschaffen. Und vermutlich
auch kaum die dringend benötigten jüngeren Zuschauer locken. Die muss
man laut Programmchef Herres "in ihrer Sprache erreichen". Dafür hat
man sich ausgerechnet Jauch und Thomas Gottschalk, zwei eher ältere
Herren, von der Konkurrenz geangelt. (…) Eins zumindest ist klar:
Die Ära der großen Fernsehshows, bei denen sich die Familie

Rheinische Post: Arzt-Honorare gerecht verteilen

Die dringendste Reform im Honorarsystem der
Ärzte ist das Lichten des Nebels. Dieses System ist derart
undurchsichtig, dass kein Mensch beziffern kann, was die Ärzte
wirklich verdienen. Die niedergelassenen Mediziner selbst wissen
immer erst am Ende eines Quartals, was ihnen das Blutdruck messen,
Arzneien verschreiben und schienen von Gliedmaßen eingetragen hat.
Das ist ein untragbarer Zustand. Dieses Honorarsystem lädt geradezu
dazu ein, Schlupflöcher zu suchen

WAZ: Von der Arbeit leben können – Kommentar von Frank Meßing

Der CDU steht ein turbulenter Bundesparteitag ins
Haus. Denn die vom Arbeitnehmerflügel geforderte Einführung eines
Mindestlohns stößt nicht nur bei Arbeitgebern, sondern auch beim
christdemokratischen Wirtschaftsflügel auf Widerstand. Der hat jetzt
auch noch als Trumpf eine Studie in der Hand, die Mindestlöhne in den
Verdacht stellen, Armut geradezu zu fördern. Natürlich brauchen wir
neue Arbeitsplätze – gerade für gering qualifizierte Men

WAZ: Verlorene Generation – Kommentar von Stefan Schulte

Nachtreten ist keine sehr konstruktive Art der
Kritik. Doch manchmal schärft es das Bewusstsein zu sehen, wie
folgenreich ein Fehler der Vergangenheit war. Was die
Ausbildungsmisere der 90er-Jahre angerichtet hat, sagt uns 20 Jahre
später diese Zahl: Jeder fünfte der heute 30- bis 50-Jährigen hat
keine Ausbildung, ist entweder arbeitslos oder verdingt sich in
Hilfsjobs. Es ist eine verlorene Generation, die unser
Ausbildungssystem der Gesellschaft hinterlässt. In

WAZ: Kein Grund zur Panik – Kommentar von Sven Frohwein

Homebanking ist bequem. Öffnungszeiten? Egal. Die
Bank hat immer geöffnet. Das wissen immer mehr Kunden zu schätzen.
Die Zahl derer, die ihre Geldgeschäfte im Netz abwickeln, steigt
rasant. Nicht nur, weil es immer mehr Internet-Anschlüsse gibt,
sondern auch, weil das Vertrauen in die Technik steigt. Doch ist das
Homebanking wirklich so sicher, wie die Banken uns glauben lassen
wollen? Selbst das von vielen Instituten favorisierte
Chip-Tan-Verfahren ist schon von

Börsen-Zeitung: Lagardes Bärendienst, Kommentar von Carsten Steevens zur Forderung der IWF-Chefin Christine Lagarde nach einer „substanziellen Rekapitalisierung“ der europäischen Banken

Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB)
ist sie nicht. Doch auch als neue geschäftsführende Direktorin des
Internationalen Währungsfonds (IWF) muss Christine Lagarde aufpassen,
was sie wann sagt und wie. Zumindest aber sollte sie in Krisenphasen
wie diesen, in denen die Entwicklungen an den Finanzmärkten leicht
wieder panische Züge annehmen, sorgfältig darauf achten, wie ihre
Aussagen aufgefasst und interpretiert werden könnten.

Indem