Im Osten nichts Neues? / 3sat-Themenwoche „Im Fokus: Russland“ mitüber 40 Sendungen / Studioleiterin Anne Gellinek zur Situation vor der Präsidentschaftswahl „Keine echten Gegenkandidaten zugelassen“

ab Sonntag, 26. Februar 2012, 20.15 Uhr

Erstausstrahlungen

Russland wählt am 4. März 2012 einen neuen Präsidenten. Als sicher
gilt schon jetzt, dass Ministerpräsident und Ex-Präsident Wladimir
Putin die Wahl für sich entscheiden wird. "Das Resultat von zwölf
Jahren Wladimir Putin ist ja gerade, dass er keine Alternative
zulässt", betont Anne Gellinek, Leiterin des ZDF-Studios Moskau, im
Interview. Putin war bereits von 2000 bis 2008 S

Westfalenpost: Kommentar zu Griechenland/Finanzkrise/Gipfel/Europa/Das zweite Rettungspaket für Griechen steht/Noch kein Grund zum Jubeln/Von Sabine Brendel

Das zweite milliardenschwere Rettungspaket für
Griechenland ist geschnürt. Aber ob es dem pleitebedrohten Staat
wirklich den Weg ebnet in eine finanziell stabilere Zukunft, ist
äußerst fraglich. Griechenland hat längst nicht nur Geldprobleme, die
man mit neuen Notkrediten noch relativ leicht lösen könnte. Dem
griechischen Staat fehlen funktionierende Verwaltungsstrukturen und
eine vielfältige Unternehmenslandschaft. So etwas ist nicht mal eben
schne

Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zur Griechenland-Rettung

Die lächerliche Rechnerei auf dem Gipfel,
ob Griechenland im Jahr 2020 einen Schuldenstand von 123, 120 oder
120,5 Prozent der Wirtschaftsleistung hat, verschleiert nur, dass
dieser griechische Staat selbst mit "lediglich" 120 Prozent nicht
überlebensfähig ist. Das Land braucht einen echten Neuanfang – und
den gibt es nur über die Pleite. Um die davon ausgehenden
Erschütterungen halbwegs abschätzen und ihnen begegnen zu können,
muss man die Ple

Neues Deutschland: zu den EU-Beschlüssen für Griechenland

Vom Rettungspaket ist vielerorten zu hören und zu
lesen gewesen, wenn es um die Beschlüsse der Euro-Finanzminister
ging, die sie gestern fassten. Doch so recht wollte sich keiner der
Verantwortlichen als Retter feiern lassen. Wie auch, wenn die Pleite
Griechenlands und ein möglicher Austritt aus der Eurozone mit den
getroffenen Maßnahmen keineswegs abgewendet sind. Zu verhalten
gaben sich gestern die Zuständigen, als dass sie selbst von der
Wirkungskraft ihrer

Ströbele (Grüne) kritisiert Äußerungen von Gauck zu Sarrazin und Occupy und fordert zur Diskussion auf

Bonn/Berlin, 21. Februar 2012 – Hans-Christian
Ströbele kritisiert die Äußerungen des designierten Bundespräsidenten
Joachim Gauck zu Sarrazin. "Mich stört, dass Herr Gauck eine Reihe
von Äußerungen in der Öffentlichkeit getan hat, die mich doch sehr
geärgert und zum Teil sogar erschreckt haben", sagte Ströbele im
PHOENIX-Interview (Ausstrahlung heute, Dienstag, 21. Februar, ab
23.00 Uhr in der Sendung DER TAG). Darin habe Gauck

Neues Deutschland: US-Ökonom Richard D. Wolff: Deutscher Erfolg auf „gefährlichem Fundament“

Der namhafte US-Ökonom Richard D. Wolff erwartet
angesichts der Krise in Europa ein baldiges und dauerhaftes Ende des
Wirtschaftsbooms in der Bundesrepublik. "Der deutsche Aufschwung in
einer Zeit fortschreitender Desintegration in Süd- und Osteuropa wird
in einen Abschwung umschlagen und die Profitabilität der deutschen
Ökonomie unterminieren", sagte der emeritierte Professor für
Wirtschaftswissenschaften an der University of Massachusetts der
Tageszeitu

Neue OZ: Kommentar zu Griechenland

Der griechische Patient

Noch einmal 130 Milliarden Euro Hilfe: Was nach großem Fortschritt
klingt, ist nicht mehr als eine Notoperation, die dem griechischen
Patienten kurzfristig Luft verschafft. Trotzdem kann er noch
ersticken.

So besteht die Gefahr, dass die Not leidende griechische
Wirtschaft stranguliert wird. Denn die Finanzhilfen sind an extrem
strenge Sparmaßnahmen geknüpft: die Ausdünnung des Staatsdienstes,
Entlassungen, Lohn- und Rentenkürzungen

Neue OZ: Kommentar zu Russland / Putin

Mehr als Getöse

Wer Wladimir Putin wählt, der wählt ein militärisch starkes und
selbstbewusstes Russland. Einen Staat, der sich weder einschüchtern
noch bedrohen lässt und auf Kriegseinsätze stets vorbereitet ist.
Diese Botschaft steckt vordergründig hinter den vollmundigen
Versprechungen des russischen Regierungschefs, mehr als eine halbe
Billion Euro in die Modernisierung der Verteidigung zu investieren.

Kurz vor den Präsidentschaftswah

Neue OZ: Kommentar zu Lettland

Junge Generation lässt hoffen

Nein, man kann es den Letten nicht verdenken, dass sie sich in
einer Volksbefragung mit großer Mehrheit gegen Russisch als zweite
Amtssprache ausgesprochen haben. Schließlich verbindet das baltische
Volk mit der Sprache des mächtigen Nachbarn auch mehr als 20 Jahre
nach seiner Unabhängigkeit noch traumatische Erlebnisse:
jahrzehntelange Unterdrückung der eigenen Kultur durch das
Sowjet-Regime sowie eine gezielte Ansiedlung v

Neue OZ: Kommentar zu Iran

Nervöses Regime

Der Iran schickt Kriegsschiffe ins Mittelmeer; er dreht
Großbritannien und Frankreich das Öl ab. Dann wiederum signalisiert
das Regime Gesprächsbereitschaft in der Atompolitik. Das alles
innerhalb weniger Tage. Es geht drunter und drüber in Teheran. Ein
Grund mehr für den Westen, ruhig zu bleiben.

Die Vielzahl iranischer Provokationen könnte auch Ausdruck von
Schwäche sein. Das Regime ist nervös. Immer härter wird di