Auch zum neuen Schuljahr hat sich die Situation nicht geändert: Es können bundesweit nicht alle Lehrerstellen besetzt werden, weil schlicht Pädagogen fehlen. Das kann für Quereinsteiger eine interessante Perspektive sein, denn ihnen eröffnen sich in diesem Bereich viele Karrieremöglichkeiten. Als Basis kann die Qualifikation zum Wirtschaftspädagogen dienen. Dies ist ein interdisziplinäres Studium, welches Inhalte der Wirtschaftswissenschaften (Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft) mit pädagogischen Inhalten verknüpft.
Als einzige Hochschule in Deutschland bietet die privat geführte Allensbach Hochschule derzeit einen Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik im Fernstudium an – mit spannenden Aussichten für Absolventinnen und Absolventen, wie Timo Keppler, Geschäftsführer der Allensbach Hochschule GmbH, betont: „Sie können beispielsweise als Berufsschullehrer und -lehrerinnen oder als Lehrpersonen an Wirtschaftsgymnasien tätig werden, Ihnen steht jedoch auch der Weg in die freie Wirtschaft, beispielsweise in der Personalentwicklung oder in der Erwachsenenbildung, offen.“ Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende Bachelor- und Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.
Der Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik wird an der Allensbach Hochschule vom Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftspädagogen Prof. Dr. Rödiger Voss geleitet, einem national und international anerkannten Experten auf diesen Gebieten und als ehemaliger Berufsschullehrer auch jemand mit einer ausgeprägten Praxiskenntnis. „Der Studienschwerpunkt ?Berufliche Bildung und Pädagogik beruflicher Schulen– bereitet auf Aufgaben im Bereich der beruflichen Bildung vor. Wer Lehrperson im beruflichen Bereich werden möchte, absolviert im Anschluss an das Masterstudium zunächst den Vorbereitungsdienst, das Referendariat“, erklärt Professor Voss einen möglichen Karriereweg für Master der Wirtschaftspädagogik.
Die Allensbach Hochschule steht Absolventinnen und Absolventen auch bei Fragen zum Referendariat im Anschluss an das Fernstudium der Wirtschaftspädagogik zur Verfügung. „Zugang zum Vorbereitungsdienst wird von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt. Daher begleiten wir unsere Studierenden sehr eng dabei, den richtigen Weg einzuschlagen. In Baden-Württemberg haben die Studierenden beispielsweise Zugang zum Vorbereitungsdienst für berufliche Schulen“, betont Timo Keppler.
Professor Voss erläutert auch den zweiten großen Bereich, in dem Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftspädagogik tätig werden können. „Sie qualifizieren sich für eine leitende Position im Bereich der Personalentwicklung oder der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Sie können Ausbildungs- und Schulungsmaßnahmen in fachlicher, pädagogischer, personeller und finanzieller Hinsicht planen und organisieren sowie Bildungsmarketingmaßnahmen durchführen. Hierzu gehört beispielsweise auch die Entwicklung von Programmen zur Ausbildung von Nachwuchsführungskräften.“ Wer dieses Ziel anstrebe, könne den Studienschwerpunkt „Betriebliche und außerbetriebliche Weiterbildung“ wählen. „Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, des Konzeptes des lebenslangen Lernens und einer dynamischen neuen Arbeitswelt erhalten diese Kompetenzen in Unternehmen besonderen Zuspruch. Der Master Wirtschaftspädagogik kann dadurch zu einem echten Karriereturbo werden.“
Für wissenschaftlich besonders ambitionierte Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftspädagogik könne das Masterstudium auch als Ausgangspunkt für eine Karriere im Hochschulbereich dienen und stelle eine Zusatzqualifikation für Dozierende dar, weiß der international erfahrene Experte. Der Studiengang „Wirtschaftspädagogik“ der Allensbach Hochschule ist vom Akkreditierungs-, Zertifizierungs- & Qualitätssicherungs-Institut ACQUIN akkreditiert und von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.