Frauen wissen sehr genau, was zu tun ist, um beruflich durchzustarten – nur die mangelnde Unterstützung durch die Familie sowie die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen der Karriere häufig im Weg. Dies ist eine zentrale Erkenntnis einer Studie, deren Ziel es war, Ansätze für das Coaching aufstiegswilliger Frauen zu ermitteln. Während es für nahezu jede männliche Führungskraft selbstverständlich ist, dass die Familie sie bei ihren Karrierezielen unterstützt, gilt dies nicht einmal für jede zweite weibliche Führungskraft. Dieses Manko ist auch ein zentraler Grund, weshalb Frauen sich eine Führungsfunktion oft nicht zutrauen.
Die von der Cubia AG – ein Beratungsunternehmen für Personal- und Organisati-onsentwicklung in Konstanz – unterstützte Erhebung ermittelte, dass Frauen wie Männer überzeugt davon sind, ein Coaching würde ihre Karrierechancen verbessern. Lediglich Männer, die bisher noch keine Führungsposition einnehmen, trauen es sich demnach zu, die Karriereleiter ohne ein Coaching zu erklimmen. Den befragten Frauen war zudem bewusst, dass sie für den beruflichen Aufstieg Networking betreiben, weibliche Kompetenzen einsetzen sowie die männlichen Spielregeln kennen und nutzen müssen.
Frauen bringen neue Dynamik auf Führungsetagen
Von einem Coaching erwarten die 136 Befragten, davon 84 Frauen, insbesondere zu lernen, Ziele und Prioritäten richtig zu setzen, angemessen mit Vorgesetzten und Mitarbeitern umzugehen, die eigenen Führungsqualitäten zu verbessern sowie eine Auseinandersetzung mit Selbst- und Fremdbild. Während Frauen im Rahmen des Coachings ihre Karriereplanung und Aufstiegsstrategien besprechen wollen, erhoffen sich Männer von einem Coaching, ihr äußeres Erscheinungsbild (Körperhaltung, Kleidung, etc.), ihre Kreativität und Ideenfindung verbessern zu können.
Der Aufstieg von Frauen in die Führungsetagen begrüßt die Mehrzahl der Befragten explizit, unabhängig vom Geschlecht. Denn es wird erwartet, dass Frauen mehr Sozialkompetenz, Kommunikationsgeschick, Meinungsvielfalt und Kreativität in die Führungsetagen bringen. Männer in Führungspositionen hingegen werden häufig als Selbstdarsteller wahrgenommen, auch wenn es, wie die Befragten konstatierten, zweifellos als wichtig erachtet wird, über Selbstdarstellungsfähigkeiten zu verfügen, um eine Führungsposition zu erreichen.
Interessierte können die vollständigen Ergebnisse der Studie, die Joscha Bayha in seiner Bachelorarbeit veröffentlicht hat, über die Homepage der Cubia AG anfordern: http://www.cubia.com
Weitere Informationen unter:
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