So lautete die Antwort von Michael Lücke auf die Leitfrage „Ist Karriere planbar?“ der Veranstaltungsreihe »Kamingespräche des STI SIBE Alumni« der SIBE der Steinbeis-Hochschule Berlin, das am 24. November zum 3. Mal stattgefunden hat.
Dieser Aussage konnte man als Zuhörer auf der Stelle Glauben schenken, denn der hochkarätige Sprecher (Absolvent 2001 und Geschäftsführer des Bertrandt Ingenieurbüros GmbH Michael Lücke) blickt auf 10 Jahre Erfahrung als Führungskraft und auf eine mehr als erfolgreiche Karriere zurück.
Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Arbeit in einer Kanzlei, entschied sich der Jurist für einen Karrierewechsel und startete sein MBA-Studium an der SIBE mit dem projektgebenden Unternehmen Bertrandt AG. Obwohl er damit Quereinsteiger in einem technikgetriebenem Unternehmen, überzeugte Herr Lücke seine Vorgesetzten und blieb nach dem Abschluss des Studiums bei Bertrandt.
Für die Zuhörer fasst Michael Lücke die wichtigsten Punkte für eine Karriere wie folgt zusammen:
# Selbsterkenntnis. Das ist ein Prozess, der nie aufhören sollte.
# Selbstvertrauen. Nur wer sich selbst vertraut, dem werden auch andere vertrauen.
# Selbstmotivation. Jeder sollte für sich selbst herausfinden, was einen motiviert. Manche Führungskräfte motiviert die Entwicklung ihrer Mitarbeiter, die anderen sind motiviert, wenn ihre Ziele erreicht sind.
Viele der genannten Tipps konnten die Zuhörer überzeugen, denn der Sprecher sprach aus eigener Erfahrung. Dazu formulierte er noch einige Verhaltensweisen im Arbeitsleben:
# Mutig sein und handeln! Nur wer sich etwas zutraut, kommt voran.
# In Szenarien denken! Langfristig denken hilft ebenfalls.
# Höchstleistung bringen! Versuchen ganzheitlich zu denken und das Beste zu erreichen.
# Optimistisch bleiben!
Auch die Themen Mensch und seine Bedürfnisse nach Ausgleich und Rückhalt kamen bei dem Gespräch nicht zu kurz. Aus eigener Erfahrung konnte der Referent berichten, wie wichtig es ist, einen Ausgleich für den beruflichen Alltag zu finden.
Sein Tipp hierbei: Individualität. Jeder muss seinen eigenen Ausgleich finden; sei es in der Familie, Sport, Religion oder Freundeskreis. Und was tun, wenn mal wieder ein Tief droht? Ohne ein Tief kann es auch kein Hoch geben, wie Herr Lücke verdeutlicht. Ein Werteset, auf den man sich zurückziehen kann ist dabei eine große Hilfe – auch bei der Bewältigung von kritischen Situationen. Die Werte helfen beim Treffen von schwierigen Entscheidungen und in Krisenzeiten. Und woher weiß man, was diese Werte sind? Um das herauszufinden hilft wiederum Selbsterkenntnis, welche schon zu Beginn des Vortrags erwähnt wurde.
Weitere Informationen unter:
http://www.steinbeis-sibe.de