Kann Software das Korrektorat ersetzen?

Kann Software das Korrektorat ersetzen?
Wird die Schlussredaktion durch digitale Helfer zur Komfortzone?
 

Weniger Aufwand in der Schlussredaktion und trotzdem eine höhere Textqualität – mit der Kombination aus digitalen Fehlerkillern und klassischem Korrektorat lassen sich diese widersprüchlichen Faktoren vereinbaren. Ersetzen kann Software das Korrekturlesen aber nicht.

Im Seminar „Effizientes Korrekturlesen im digitalen Büro“ lernen die Teilnehmenden die digitale Korrekturvorstufe kennen. Und sie erfahren durch praktische Ãœbungen, welche Fehler ihnen beim Lektorat noch Probleme bereiten, wie sie diese Fehler künftig sicher wahrnehmen und nicht mehr überlesen.

„Je mehr Fehler vor der Schlussredaktion aus Texten gefiltert werden, desto weniger müssen manuell gefunden und markiert werden“, beschreibt Seminarleiter Andreas Düpmann das Prinzip des effizienten Korrekturlesens. 85 bis 95 Prozent der Fehler lassen sich durch den gezielten Einsatz digitaler Korrekturhilfen bereits vor der eigentlichen Schlussredaktion aufspüren und beheben. Massenfehler können sogar automatisch korrigiert werden.

Die automatische Fehlersuche dient der Textqualität – denn auf diese Weise kann sich die Schlussredaktion auf die Fehler konzentrieren, mit der die Software noch überfordert ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren im Seminar, wo sich Fehler gerne verstecken und warum mancher Fehler unerkannt bleibt, obwohl er – einmal entdeckt – so offensichtlich scheint.

Das zweitägige Seminar richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen, Institutionen und Behörden, die neben ihrer eigentlichen Tätigkeit auch Korrektur lesen (sollen). Vollzeitkorrektoren und Lektoren sind ebenso willkommen.

Der Workshop findet im Juni 2019 in Köln, Karlsruhe und Mannheim statt sowie Anfang Juli in Stuttgart. Weitere Informationen und Veranstaltungsorte unter: www.besser-korrektur-lesen.de