k3 mapa GmbH: die Schuldenfalle – es gibt kein Entkommen

k3 mapa GmbH: die Schuldenfalle – es gibt kein Entkommen
 

Das erste Quartal des Fiskaljahres 2024 (1.10.2023 – 31.1.2024) stellt einen weiteren Rekord in der Geschichte des Schuldenmachens dar. Die Bundesregierung der USA hatte Ausgaben in Höhe von 2116 Milliarden US Dollar. Das sind 9% mehr als im Vorjahresquartal. Die Einnahmen beliefen sich auf 1585 Milliarden US Dollar. Das sind ca. 8% mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Defizit des ersten Quartals (des Fiskaljahres 2024) belief sich somit auf 531 Milliarden US Dollar. Im Vorjahreszeitraum lag das Haushaltsdefizit noch bei 460 Milliarden US Dollar.

Die absoluten Schulden der Bunderegierung beliefen sich Ende Dezember 2023 auf circa 34.000 Milliarden US Dollar. Im ersten Quartal (des Fiskaljahres 2024) mussten für die Schuldenlast 357 Milliarden US Dollar an Zinskosten aufgewendet werden. Das sind ca. 16% des Haushaltsbudgets. Ein Anstieg der Zinskosten resultiert aus einer absolut höheren Verschuldung (plus 2600 Milliarden Dollar innerhalb eines Jahres) und einem höheren durchschnittlichen Zinssatz (ca. 3,15% im Januar 2024 – nach 2,4% im Januar 2023).

Das Verhältnis von Defizit zu Ausgaben wuchs weiter an. Während im ersten Quartal des Fiskaljahres 2023 bereits eine Defizitquote von 24% erreicht wurde, lag der Wert im ersten Quartal des Fiskaljahres 2024 bei 25%. Zum Vergleich: laut Maastricht Verträgen sind die Euro-Länder angehalten die Defizitquote unter 3% zu halten.

Nicht wenige Ökonomen sind der – historisch begründeten – Auffassung, dass eine Defizitquote von 25% in Verbindung mit einer Zinszahlungsquote von 16% ein sehr eindeutiges Indiz für eine sogenannte Schuldenfalle ist: Der Schuldner muss neue Schulden (531 Milliarden US Dollar) aufnehmen, um die Zinsen für seine bereits existierenden Schulden (357 Milliarden US Dollar) zu begleichen. Eine Rückzahlung der Schulden findet nicht statt, der Schuldenberg wächst und wächst. Diese Art des Wirtschaftens erinnert an ein Schneeballsystem und kann nicht unendlich fortgesetzt werden.

„Man kann es drehen und wenden wie man will. Die Bundesregierung der USA ist pleite“ – kommentiert Thorsten Schuppenhauer, Geschäftsführer der k3 mapa GmbH. Und er fährt fort: „In 2024 müssen die USA ca. 7.000 Milliarden US Dollar an auslaufenden Schulden erneuern und zusätzliche Schulden für das Haushaltsdefizit 2024 von leicht 2.000 Milliarden US Dollar aufnehmen. Dieser immense Kapitalbedarf wird nicht spurlos an den Finanzmärkten vorbei gehen. Sinkende Zinsniveaus sind eigentlich fast ausgeschlossen.“