k3 mapa GmbH: BOSCH baut 1500 Arbeitsplätze ab – Weltkonjunktur und E-Auto sind die Hauptgründe

k3 mapa GmbH: BOSCH baut 1500 Arbeitsplätze ab – Weltkonjunktur und E-Auto sind die Hauptgründe
 

Nach Informationen der „Automobilwoche“ sollen in den nächsten zwei Jahren in den BOSCH Werken in Stuttgart-Feuerbach und Schieberdingen insgesamt 1500 Arbeitsplätze abgebaut werden.

BOSCH bestätigte auf Anfrage, dass Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern liefen. Der Prozess solle mit sozialverträglichen Maßnahmen gestaltet werden: „Dabei setzen wir auf die interne Vermittlung von Mitarbeitern in andere Bereiche, auf das Angebot von Qualifizierungsprogrammen für Wachstumsbereiche, aber auch Vorruhestandregelungen oder freiwillige Aufhebungsvereinbarungen“, sagte die Sprecherin.

„Eine schwache Weltwirtschaft, die anhaltende Inflation, entstanden unter anderem durch gestiegene Kosten bei Energie und Rohstoffen, sowie negative Wechselkurseffekte verschärfen die Situation“ hieß es bei BOSCH weiter.

„BOSCH ist weltweit führend in der effizienten und umweltfreundlichen Diesel-Technologie. Aus politischen Gründen wird der Wechsel in die Elektro-Mobilität vollzogen. Dieser Wechsel geht mit einem erheblich niedrigeren Beschäftigungsbedarf einher. Der angekündigte Abbau von 1500 Stellen dürfte nicht der letzte bleiben, wenn nicht doch noch die Diesel-Technologie überlebt“ – kommentiert Thorsten Schuppenhauer, Geschäftsführer der k3 mapa GmbH. Und weiter: „Eigentlich müssten wir in Deutschland alles in Bewegung setzen, damit auch in Zukunft Verbrenner Motoren gebaut und zugelassen werden.“