Die Referenten der „K2-Fachtagung Onlinekommunikation“ am 16. Juni 2011 im nh Hotel
Düsseldorf City-Nord stehen fest. Hochkarätige Experten aus der
Unternehmenskommunikation stellen ihre Online-Offensiven vor und gehen der Frage
nach: Wie verändern Social Media langfristig die professionelle PR?
Es sprechen unter anderem:
– Dr. Gunnar Bender, Director Corporate Affairs und Mitglied der Geschäftsleitung, E-Plus
Gruppe
– Christian Clawien, Director Social & Emerging Media, Interone
– Marco Dall–Asta, Media Relations, Deutsche Lufthansa
– Dr. Christof Ehrhart, Head of Corporate Communications und Executive Vice President,
Deutsche Post DHL
– Harriet Kasper, Social Media Management und Monitoring Tools, Competence Center
Electronic Business des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation
– Tom Kedor, Geschäftsführer, motor-talk.de
– Uwe Lübbermann, Gründer und Geschäftsführer, Premium-Cola
– Nina Meyer, Leiterin interne und externe Unternehmenskommunikation sowie Social
Media Marketing, L–TUR
– Markus Walter, Social Media Communicator, Allianz Deutschland
Außerdem: Wie nutzen NGOs das Netz?
– Volker Gaßner, Leiter Presse, Recherche und Neue Medien, Greenpeace Deutschland
Drei Workshops zu den Themen „Rechtsgrundlagen für Social Media“, „Social Media und
Suchmaschinenoptimierung“ und „Schritte zur erfolgreichen Social-Media-Aktivität“ runden
das Programm ab.
Der Hype um soziale Medien ist in vielen Unternehmen und Verbänden der Ernüchterung
gewichen. Nachdem die meisten Organisationen ihre ersten Gehversuche mit twitter,
facebook und Co. hinter sich haben, ist die Ratlosigkeit oft groß: Was bewirken unsere
Online-Aktivitäten wirklich? Wie viel sind Follower bei Twitter und Fans bei facebook
eigentlich wert? Die Verunsicherung um den möglichen „return on investment“ von Social-
Media-Aktivitäten ist noch groß.
Ohne die entsprechende Einbettung in eine Gesamtstrategie sind viele Online-Offensiven
zum Scheitern verurteilt. Das führt vereinzelt sogar schon dazu, dass sich Unternehmen
wieder zurückziehen. „Twitter hat keinen Mehrwert“, begründete Strabag-Sprecherin Paula
Rys im prmagazin den Ausstieg ihres Unternehmens aus dem Kurznachrichtendienst.
Doch Social Media verändern langfristig zwangsläufig die öffentliche Kommunikation über
Unternehmen, Verbände und Organisationen. Was bedeutet das für die professionelle
Unternehmenskommunikation? Schon ziehen PR-Chefs wie Gunnar Bender von der E-
Plus-Gruppe daraus den Schluss, Unternehmen kämen mit einer reinen PR-Einheit künftig
nicht weiter. Vielmehr müssten die Firmen selbst zu Kommunikationsunternehmen werden.
Die Tagung Onlinekommunikation soll Anregungen liefern, wie professionelle
Kommunikatoren die Datenkanäle für sich und ihre Organisation gewinnbringend nutzen
können. „Online only“ ist kein Allheilmittel und kein Muss. Um überhaupt eine valide
Entscheidungsbasis zu haben, sollten sich PR-Profis und Kommunikatoren allerdings im
Thema heimisch fühlen. Praktiker aus Unternehmen, Agenturen und Institutionen
sprechen über ihre Erfahrungen in der Onlinekommunikation und geben Anregungen, wie
Sie sich das Netz zu Nutze machen können.
Weitere Informationen zur Fachtagung Onlinekommunikation:
www.socialmedia-tagung.de