„Junge Botschafter“ aus Amerika in Köln und Radolfzell

„Junge Botschafter“ aus Amerika in Köln und Radolfzell

Köln/Radolfzell. Seit 1. August 2010 befinden sich insgesamt 75 amerikanische junge Berufstätige und Studenten in Deutschland. Sie alle nehmen am Parlamentarischen Pa-tenschafts-Programm (PPP) teil – einem Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und Amerikanischen Kongresses. Im Rahmen des PPP absolvieren 60 von ihnen einen zweimonatigen Deutschkurs bei den Carl Duisberg Centren. Dazu bleiben 40 Jugendliche zunächst in Köln und 20 in Radolfzell am Bodensee. Sie sind vor Ort in Gastfamilien untergebracht. Die neuen Sprachkenntnisse sollen den jungen Leuten im Alter zwischen 19 und 24 Jahren helfen, sich auf den nachfolgenden mehrmonatigen Besuch an einer deutschen Universität vorzubereiten. Im Anschluss daran durchlaufen sie von Februar bis Juni 2011 ein Praktikum in einem deutschen Unternehmen.

Die wichtigen ersten zwei Monate ihres „Germany“-Aufenthaltes, in denen sich die „Botschafter“ aus Übersee orientieren und Deutsch lernen, verbringen sie unter den Fittichen der Carl Duisberg Centren. Die Mitarbeiter übernehmen für diese Zeit die Betreuung der Programmteilnehmer. So erklären sie den jungen Erwachsenen, wie sie sich im deutschen Alltag zurecht finden und Dinge des täglichen Lebens bewältigen, wie zum Beispiel den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen oder ein Bankkonto eröffnen.

Für die Gesamtorganisation des Parlamentarische Patenschafts-Programms für junge Berufstätige ist die InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH in Bonn verantwortlich. Das Programm steht auch jungen Deutschen offen und dient so der gegenseitigen Völkerverständigung und dem Abbau kultureller Vorurteile unter jungen Leuten beider Länder. Der Austausch wird seit über 25 Jahren von den jeweiligen Parlamenten gefördert.

Ulrich Achilles, Leiter des Kölner Carl Duisberg Centrums Deutschkurse: „Wir freuen uns, auch in diesem Jahr die Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschafts-Programms begrüßen zu dürfen und sie auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorzubereiten. Größtenteils sind sie zum erstem Mal von zu Hause weg, aber vor Ort leben sie sich sehr schnell ein und halten teilweise noch Jahre später Kontakt zu uns und den Gastfamilien. Ohne den tollen Einsatz, die Mithilfe und die Freundlichkeit der Gastfamilien wäre das Programm sicher nur halb so erfolgreich.“

Deutsche Jugendliche, die sich für einen Aufenthalt in den USA interessieren, können sich informieren unter: www.inwent.org/usappp

Pdf-Version dieser Pressemeldung: http://www.cdc.de/fileadmin/dam/de/unternehmen/presse/pdf/2010/PM__2010_08_16_PPP_2010.pdf