Jürgen Linsenmaier: Der gute Ruf lässt sich nicht „er-werben“, sondern nur „er-leben“

Jürgen Linsenmaier: Der gute Ruf lässt sich nicht „er-werben“, sondern nur „er-leben“
Jürgen Linsenmaier ist Redner und Autor des Buches: Ihr guter Ruf verkauft! Sonst nichts.
 

Schorndorf. „Der Fisch stinkt vom Kopf.“ Ein Satz, der in deutschen Unternehmen tausendfach und beinahe täglich fällt. Und er ist richtig. Allerdings bildet er nur eine Facette ab. Gute Führung, sympathische Chefs, Top-Manager und integre Entscheider wirken umgekehrt auch positiv auf den guten Ruf eines Unternehmens. Es ist eben nicht egal, wer ein Unternehmen führt. Klassische Management- und Leadership-Skills sind dabei nicht allein entscheidend. Vielmehr kommt es auf Integrität, Authentizität und die innere Haltung an, die wiederum zum sichtbaren Handeln passen muss. Das Sein, Wirken und Handeln gewinnt gegenüber der nur erlernten Kompetenz.

„Teure Werbeetats polieren ein Image. Reputation, Renommee und ein wirklich guter Ruf entstehen aber nur durch Handlungen sowie gelebten und mitdenkenden Service, der einer Firmenkultur entspricht und der nicht in Verhaltenstrainings oktroyiert wird“, erklärt Jürgen Linsenmaier. Der Reputationsprofi ist Autor des Bestsellers „Ihr guter Ruf verkauft! Sonst nichts.“ und hält Land auf, Land ab Vorträge vor Unternehmenslenkern zum Thema Reputation. Der Vorstandsvorsitzende eines DAX-Konzerns beeinflusse durch seine Handlungen die Sicht des Marktes und der Verbraucher mehr als die ausgeklügelte Anzeigenkampagne. „Image und Reputation sind eben nicht das Gleiche“, so Linsenmaier. Images verflögen schnell und änderten sich, der gute Ruf sei wesentlich nachhaltiger. Transportiert werde dieser in erster Linie durch Menschen. Glaubwürdige Vorbilder seien gefragt, insbesondere in Chefetagen. Integrität des Führungspersonals sei ein wesentliches Kommunikationselement für Unternehmen jeder Größe.

Wo Verbraucher kritischer werden und Medien sowie Bewertungsinstanzen genau hinschauen, helfe die schöne Fassade meist nicht. Vielmehr spielen Glaubwürdigkeit, Nachhaltigkeit und Transparenz eine Rolle. „Der im Verborgenen agierende Chef wird zum Fossil. Der Reputation auslösende Manager ist der neue Erfolgstyp – verbindlich im Ton, ehrlich im Tun und transparent im Umgang mit Mitarbeitern, Medien und Anteilseignern“, fasst Linsenmaier zusammen. Unternehmen und Marken sind so untrennbar mit ihren Machern und Lenkern verbunden. Der gute Ruf muss verdient und gelebt werden, nicht „er-worben“.

Weitere Informationen über den Reputationsprofi und Vortragsredner Jürgen Linsenmaier, die Themen Marketing und guter Ruf sowie zu seinem Buch „Ihr guter Ruf verkauft! Sonst nichts.“ gibt es unter www.juergen-linsenmaier.de.

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