Jordanien und die Türkei haben am Donnerstag ein Nuklear-Abkommen unterzeichnet. Medienberichten zufolge vereinbarten die beiden Staaten darin eine engere Zusammenarbeit auf dem Feld der Atomenergie, die ebenso den Weg zu einer engeren Bindung Jordaniens und der Türkei ebnen soll. Jordanien, das über wenig eigene Ressourcen verfügt, betonte die Notwendigkeit seines von den USA unterstützten Atomprogramms für die Energiegewinnung und die Erschließung alternativer Energiequellen. Die staatliche Nachrichtenagentur „Petra“ berichtet, das Abkommen schließe unter anderem den Betrieb und die Wartung von Atomreaktoren sowie den Strahlenschutz ein. Jordanien will bis 2019 ein Kernkraftwerk bauen, um seinen wachsenden Energiebedarf zu decken und die Energiekosten zu reduzieren, die rund 20 Prozent des Jahresbudgets des Landes schlucken.
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