Jobsuchmaschine JobiJoba unterstützt das Bündnis für Straßenkinder

Bordeaux, 20.03.2012 – In den großen deutschen Städten ist es momentan kein seltenes Bild mehr: Obdachlose Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Eindeutig beziffern, wie viele Straßenkinder auf Deutschlands Straßen leben, fällt jedoch sehr schwer. Fließende Ãœbergänge zwischen der normalen Existenzweise und einer Karriere auf der Straße und die besonders häufig auftretenden Ortswechsel der Betroffenen, macht es fast unmöglich, genauere Einschätzungen vorlegen zu können. Eine aus dem Jahre 2005 stammende Studie den Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung berichtet in ihrer Armuts- und Reichtumsbericht von rund 7.000 in Deutschland lebenden „Straßenjugendlichen“. Also junge Menschen unter 18 Jahren, die einen erheblichen Teil Ihres Lebens auf der Straße verbringen. Da jedoch von einer viel größeren Dunkelziffer auszugehen ist, können amtliche Statistiken nur unzureichend Auskunft darüber geben, wie viele Kinder und Jungendliche am Rande der Gesellschaft stehen und von Maßnahmen der Systems sozialer Sicherung nicht oder nur teilweise erreicht werden. Im Jahre 2002 meldete die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe 72.000 Kinder und Jugendliche, die in Obdachlosensiedlungen Zuflucht gefunden haben. Während der Berliner Verein „Straßenkinder e.V. von bis zu 5.000 minderjährigen Obdachlosen alleine in der Hauptstadt ausgeht, geht der Verein „terre des hommes“ von mindestens 2.000 unter 18 Jahren alten ständigen Obdachlosen aus.

Die internationale Jobsuchmaschine JobiJoba möchte nun einen kleinen Beitrag dazu leisten, Straßenkinder, wie viele es nun geben mag, von der Straße zu holen und eine Zukunft zu geben. Für jeden neuen Facebook oder Google+ Fan spendet die Suchmaschine 0,20 EUR an das Bündnis für Straßenkinder.

Das Bündnis für Straßenkinder:

Mit der Unterstützung von terre des hommes sowie 25 weiteren Organisationen wurde ihm Jahre 2009 das „Bündnis für Straßenkinder“ gegründet. Dabei verfolgt es primär das Ziel, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und den Austausch zwischen den einzelnen Projekten und Einrichtungen bzw. der Praktiker(innen) zu fördern. Straßenkinder bleiben nur selten lange in der gleichen Stadt, gerade deshalb galt es, neben der Etablierung einer Interessenvertretung, die Koordination der einzelnen regionalen Organisationen zu fördern und mitzugestalten. Zusätzlich hat das Bündnis für Straßenkinder unter der Webanschrift www.mein-kind-ist-weggelaufen.de ein Portal eingerichtet, welches Angehörigen in den Stunden der Ungewissheit bei Seite steht.

Weitere Informationen unter:
http://www.jobijoba.de