Frankfurt am Main, 27. November 2012. Obwohl sich inzwischen viele IT-Fachleute in Deutschland über soziale Netzwerke bewerben, finden sie dabei selten den nächsten Job, das ergab eine Studie des IT Job Board unter 334 IT-Fachleuten in Deutschland. Gleichzeitig gehen knapp 82 Prozent der Befragten davon aus, dass sich Arbeitgeber in sozialen Medien über ihre Bewerber informieren. Die Methoden zur Jobsuche haben sich im Vergleich zum vergangenen Jahr kaum verändert. Das Gros der IT-Profis nutzt mehrere parallel: Sie stellen sich bei einem Headhunter vor (69 Prozent), lesen Anzeigen in Online-Medien (66 Prozent) oder auf IT-spezifischen Jobplattformen (66 Prozent) oder bewerben sich direkt beim neuen Arbeitgeber (62 Prozent).
Online schlägt Print
Anzeigen in Zeitungen und Fachmagazinen werden lediglich von 21 beziehungsweise 10 Prozent der Befragten gelesen, Stellenausschreibungen im Internet hingegen von drei- bis sechsmal so vielen Jobsuchenden. Darüber hinaus nutzen IT-Fachleute lieber Stellenbörsen, die speziell auf ihre Branche zugeschnitten sind, als allgemeine Jobportale. „Die Online-Affinität der IT-Branche ist sehr ausgeprägt“, kommentiert Markus Tautz, Country Manager IT Job Board Deutschland. „Gleichzeitig stellen IT-Fachleute hohe Ansprüche, denn sie können sich den Arbeitgeber häufig aussuchen.“
Business-Netzwerke: Jobsuche mit mäßigem Erfolg
Von den sozialen Netzwerken wurde Xing bislang am häufigsten ausprobiert (77 Prozent; Vorjahr 65 Prozent). Der Erfolg war mit 30 Prozent zwar 7 Prozent höher als im Vorjahr, aber immer noch relativ gering. Ähnlich sah es bei LinkedIn aus, auf dem knapp 27 Prozent suchten, aber nur 4 Prozent eine neue Stelle erhielten. Das waren sogar 2 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Eine neue Anstellung über Facebook und Twitter zu finden, gelang fast niemandem, obwohl es immerhin knapp 10 beziehungsweise 4 Prozent versuchten.
Weitere Informationen unter http://bit.ly/WUBqAU
Weitere Informationen unter:
http://www.rubycom.de/presse/