JIS-Abwicklung: Eissmann Gruppe setzt auf LOJISTIX im Werk in Tschechien ein

JIS-Abwicklung: Eissmann Gruppe setzt auf LOJISTIX im Werk in Tschechien ein
Copyright WSW Software
 

Eissmann kaschiert und montiert in Bor pro Tag rund 600 Sitzrückenschalen für die neue BMW-7er-Reihe und liefert sie sequenzgerecht an die Bänder eines tschechischen Werks dieses Tier-1-Zulieferers.

Für die Entscheidung, in Bor die modulare Client-Server-Applikation von WSW Software einzuführen, die zahlreiche vorkonfigurierte Prozessbausteine bereitstellt und sich flexibel an individuelle JIS-Anforderungen anpassen lässt, gaben mehrere Gründe den Ausschlag. Eissmann kann auf diese Weise die hochkritischen JIS-Prozesse außerhalb des SAP-ERP-Systems (SAP ECC 6.0) autark in einer hochverfügbaren JIS-Lösung abbilden und Kunden bei einem Ausfall der ERP-Lösung auch weiterhin just-in-sequence beliefern. Eissmann Group Automotive nutzt LOJISTIX bereits seit geraumer Zeit an zwei Standorten für die JIS-Abwicklung und ist damit sehr zufrieden. Ein weiterer Vorteil ist, dass WSW Software einen Standard-Connector im Portfolio hat, das SAP ERP Integration Package, über den sich LOJISTIX mit SAP ERP verknüpfen lässt und der den Datenaustausch zwischen den Applikationen ermöglicht. Die Lösung bietet auch Zukunftssicherheit nach einem Umstieg auf SAP S/4HANA, den Eissmann zu einem späteren Zeitpunkt plant und auch aus technischer Sicht werden wichtige Anforderungen erfüllt.

Da WSW Software über großes Know-how in Bezug auf JIS-Prozesse verfügt und mehrere Projekte im SAP-Umfeld mit Erfolg bei Eissmann umgesetzt hat, beauftragte man den IT-Dienstleister mit der Einführung der JIS-Lösung in Bor, die einige Herausforderungen bereithielt. Im Projektverlauf gab es vonseiten des Tier-1-Zuliefererkunden häufiger neue JIS-Anforderungen, die dann in der JIS-Lösung abzubilden waren. Es wurden auch verschiedene werksinterne Prozesse durch eine IT-seitige Unterstützung erweitert, zum Beispiel der bisherige Blind-Audit- durch einen NIO-Nacharbeitsprozess. Dazu kamen Verzögerungen im Projekt wegen der Coronapandemie und der Urlaubszeit im Sommer. Nichtsdestotrotz konnte LOJISTIX dank einer agilen Vorgehensweise sowie der partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten nach rund fünf Monaten Anfang September 2022 mit Erfolg in Betrieb gehen.

Und es geht weiter: In absehbarer Zeit sollen die Nachbestellprozesse dieses Kunden über die JIS-Plattform laufen. Und für die Zukunft ist geplant, auch die JIS-Abwicklung von Individualteilen in LOJISTIX durchzuführen, bei denen der Kunde zum Beispiel die Fadenfarbe bestimmen kann, die nicht als übliche Farbkombination in einer spezifizierten Teilenummer abgerufen wird.