Ettlingen, 01.10.2013 – Ein ganzes Bündel von Fragen wurde seit Monaten, teilweise sogar seit Jahren, in der EBS Community kontrovers diskutiert: Kommt es oder kommt es nicht, das Release 12.2 der Oracle E-Business Suite? Ist es besser, auf Release 12.1 zu migrieren oder auf 12.2 zu warten? Welche funktionalen und technischen Neuerungen bietet das Release 12.2 gegenüber 12.1? Welche Auswirkungen ergeben sich aus einer Migrationsentscheidung für die längerfristige Fusion-Strategie? Mit der aktuellen Meldung von Oracle ist es nun amtlich: Oracle E-Business Suite Release 12.2 ist ab sofort verfügbar! Mit Hilfe der neuen Version können Organisationen ihre komplexen Anforderungen der globalen Geschäftswelt besser bewältigen. Des Weiteren wartet sie mit signifikanten Verbesserungen quer über die integrierte Suite von Geschäftsanwendungen hinweg auf. Als weiteres Feature wird häufig die Möglichkeit zum Online-Patching genannt. Doch führen diese neuen Funktionalitäten tatsächlich zu verbesserten Entscheidungen, reduzierten Kosten und erhöhten Leistungen? Der Oracle Platinum Partner PROMATIS schaut hinter die Kulissen und nimmt das Für und Wider unter die Lupe.
„Die Oracle E-Business Suite 12.2 nutzt den integrierten Technologie-Stack der Oracle Fusion Middleware. Die Effizienz, die Verfügbarkeit, die Leistung und die Skalierbarkeit der Anwendungen verbessern sich dadurch erheblich“, so Dr. Thomas Karle, Leiter der Enterprise Architecture Division bei PROMATIS. Zudem bedeutet die Einführung des Online-Patching für Unternehmen mit Hochverfügbarkeits-Anforderungen einen revolutionären Durchbruch, da Wartungs- und Patch-bedingte Ausfallzeiten signifikant reduziert werden. „In unseren aktuellen Migrationsprojekten sehen wir deutliche Performancesteigerungen!“, so Karle weiter.
Auch der Workshop zum Thema „Upgrade Best Practices für E-Business Suite Releases 12.1 und 12.2.“ im Rahmen der DOAG 2013 Applications unter aktiver Mitwirkung von Dr. Thomas Karle soll Licht ins Dunkle bringen: Erstmals sind konkrete Aussagen zu den technischen Voraussetzungen und zur Funktionalität der neuen Releases 12.2.0 und 12.2.1 möglich. Ein seriöser Vergleich der Releases 12.1 und 12.2 bringt eine neue Qualität in die Migrationsdiskussion und macht den Upgrade Workshop zum Muss-Event der Community.
Jochen Rahm, Leiter der Enterprise Applications Division äußert sich eher kritisch zu den neuen Funktionalitäten, da sich aus seiner Sicht eigentlich nicht viel bis gar nichts geändert hätte. Entscheidungsträger sollten daher genauestens die versprochenen Vorteile gegen das erhöhte Risiko abwägen und gegebenenfalls eher auf das hochstabile 12.1 setzen.
PROMATIS CEO Dr. Frank Schönthaler, Leiter der DOAG Business Solutions Community gibt zu bedenken: „Der Umstieg auf das Oracle E-Business Suite Release 12.2 ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer Fusion-Strategie. Unternehmen stehen vor der schwierigen Entscheidung einer effizienten Migration und gerade deshalb ist es wichtig, sich mit Alternativen auseinander zu setzen. Schließlich gibt es auch die Möglichkeit eines punktuellen Umstiegs auf Fusion (Cloud oder On Premise) und zwar mit integrierten 12.1-Modulen“.
Als Fazit kann daher festgehalten werden, dass es für alle Unternehmen nun gilt, eine individuelle Migrationsstrategie auszuarbeiten und diese mit einem erfahrenen Partner abzusprechen – PROMATIS hilft dabei stets die richtige Entscheidung zu treffen!
Weitere Informationen unter:
http://www.promatis.de