Der Vergleich passt. Was sich in den vergangenen Wochen zwischen Athen, Brüssel, Paris, Berlin und anderen Hauptstädten abspielte, hätte sich ein Drehbuchautor kaum besser ausdenken können. Den Cliffhanger, das spannungsgeladene Ende jeder Folge, inklusive. Aus diesem Grund handeln Markus Frick Leser jetzt.
Die vergangene Woche begann mit der Ankündigung der Slowaken, sich doch nicht am Rettungspaket zu beteiligen, dem sie bereits zugestimmt hatten. „Ich traue den Griechen nicht“, sagte Ministerpräsident Robert Fico. Dann kamen Gerüchte auf, auch Spanien benötige ein Rettungspaket, was Ministerpräsident José Luis Zapatero dementierte. Portugal schien ebenfalls zu wackeln. In ganz Europa rauschten die Börsenkurse in den Keller, der Euro rutschte deutlich unter die Marke von 1,30 US-Dollar. Im Markus Frick Börsenbrief haben Sie die Tipps erhalten, die Ihnen schon wieder 20% Gewinn gebracht haben.
In Griechenland starben drei Menschen bei Krawallen, und je weiter die Woche fortschritt, desto mehr zeichnete sich ab, dass das Hilfspaket von 110 Milliarden Euro nicht zu greifen scheint. Aus amerikanischer Sicht mag das Geschehen Unterhaltungswert besitzen, Europäern dagegen ist klar, dass sich vor ihren Augen ein Drama abspielt: Es geht um die Zukunft des Euro und den Bestand der EU. „Dies ist ein Wendepunkt in der Geschichte der Europäischen Union“, sagt Tommaso Padoa-Schioppa, früherer Finanzminister Italiens und langjähriges Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB). Das Verstörende an der aktuellen Krise: Europas Führungspersonal zerrt in unterschiedliche Richtungen und fällt für starke Führung aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist von der Innenpolitik in Beschlag genommen, Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy ist abgetaucht. Kommissionspräsident José Manuel Barroso absolviert seine Auslandstermine bis nach China und Japan wie geplant. Es bleibt also spannend. Auf dem Markus Frick Newsletter habe ich Ihnen berichtet.
Ihr Markus Frick
Börsencoach