
Frankfurt, 23. April 2014 ? Auch im Niedrigzinsumfeld gibt es Anleihensektoren, mit denen sich attraktive Erträge generieren lassen, beispielsweise Hochzins- oder Schwellenländeranleihen. Allerdings gelten auch bei festverzinslichen Wertpapieren die Regeln der Geldanlage: Wo höhere Erträge möglich sind, gibt es auch höhere Risiken. Langfristig zahlt es sich jedoch für Investoren aus, diese Risiken im Rahmen eines diversifizierten Depots einzugehen, insbesondere, weil bei den „sicheren Anlagehäfen“ derzeit oftmals nach Abzug von Inflation und Steuern negative reale Erträge zu verschmerzen sind. So gilt es, das Depot nicht zu einseitig auszurichten: „Wer auf eine stabile Rendite aus ist, der muss seine Anlagen streuen“, betont Tilmann Galler, Kapitalmarkt-Experte bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt:
„Wer bei der Geldanlage in Anleihen in den letzten zehn Jahren ein höheres Risiko einging, der wurde belohnt: Durchschnittlich 8,3 Prozent brachten Hochzinsanleihen jedes Jahr ein, in lokaler Währung gerechnet waren es sogar 9,2 Prozent. Etwas ertragreicher waren Staatsanleihen in lokaler Währung aus den Schwellenländern, die auf Eurobasis eine jährliche Rendite von 8,6 Prozent erzielten. Auch Dollar-Bonds der Emerging Markets schnitten gut ab. Mit US-Staatsanleihen waren dagegen pro Jahr nur rund vier Prozent Ertrag zu erzielen. Die höhere Rendite der Hochzins- und Schwellenländer-Bonds war jedoch mit hohen Ertragsschwankungen verbunden: 2008 verloren Hochzinsanleihen beispielsweise fast 28 Prozent, im Folgejahr gewannen sie dann 58 Prozent hinzu. So bietet es sich für Anleger an, ihre Investments in Anleihen gut zu streuen: Im Rückblick ließ sich mit einem Portfolio aus verschiedenen Anleihen-Segmenten eine dauerhaft stabile Wertentwicklung von durchschnittlich 5,4 Prozent pro Jahr erzielen.“
Das Chart der Woche ist dem Guide to the Markets entnommen, einer umfangreichen und aktuellen Sammlung von Marktdaten, die ein vielfältiges Spektrum rund um Anlageregionen, Investmentthemen und die Entwicklung verschiedener Anlageklassen aufzeigt. Um einen objektiven Blick auf die Ereignisse an den weltweiten Finanzmärkten zu ermöglichen, ist der Guide to the Markets frei von jeglicher „Hausmeinung“ von J.P. Morgan Asset Management.
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