
Frankfurt, 26. Juni 2014 ? In der vergangenen Woche zeigten sich erneut große Unterschiede zwischen der Konjunkturentwicklung der Eurozone und der in den USA: Die Inflation in den USA stieg im Jahresvergleich auf 2,1 Prozent ? das ist der stärkste Zuwachs seit Oktober 2012. Parallel fiel die Inflationsrate in der Eurozone auf 0,5 Prozent im Jahresvergleich. US-Notenbankchefin Janet Yellen betonte gleichwohl, dass die Federal Reserve (Fed) hinsichtlich der Inflation nicht besorgt ist. „Auch der zuletzt sprunghafte Anstieg des NFIB-Index, der geplante Lohnanhebungen abbildet, sollte daran zunächst nichts ändern, denn es gibt eine rund neunmonatige Verzögerung zwischen der Absicht eines Unternehmens Löhne anzuheben und dem tatsächlichen Inkrafttreten des Lohnanstiegs“, erläutert Tilmann Galler, Kapitalmarkt-Experte bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt: „Der starke Anstieg der geplanten Lohnanhebungen weist darauf hin, dass Arbeitnehmer voraussichtlich Anfang 2015 mit höheren Löhnen rechnen können. Es ist wahrscheinlich, dass die steigenden Löhne dann weiteren Druck auf die Preise ausüben und somit die aktuelle Inflationsrate in der näheren Zukunft nicht abnimmt. Dies könnte die Fed dazu veranlassen, die Zinsen früher als derzeit vom Markt erwartet anzuheben“, betont der Experte.
Das aktuelle Chart der Woche ist der wöchentlich aktualisierten Ãœbersicht The Weekly Brief entnommen. Dieses ist Teil der Guide to the Markets Familie, einer umfangreichen und aktuellen Sammlung von Marktdaten, die ein vielfältiges Spektrum rund um Anlageregionen, Investmentthemen und die Entwicklung verschiedener Anlageklassen aufzeigt. Um einen objektiven Blick auf die Ereignisse an den weltweiten Finanzmärkten zu ermöglichen, sind die Publikationen der Guide to the Markets Reihe frei von jeglicher „Hausmeinung“ von
J.P. Morgan Asset Management.
Der vollständige und aktuelle Guide to the Markets sowie der Weekly Brief stehen Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung: http://www.jpmorganassetmanagement.de/DEU/MarketInsights
Weitere Informationen unter:
http://www.jpmam.de/presse