Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht das starke Wirtschaftswachstum in Asien als robust an und ist der Ansicht, dass das Wachstum in diesem und nächstem Jahr anhalten wird. Gleichzeitig warnte ein hochrangiger IWF-Beamter am Samstag davor, dass es in Asien erste Anzeichen einer Ãœberhitzung gebe. Diese manifestiere sich in den hohen Inflationsraten. Anoop Singh, Direktor der Asien- und Pazifik-Abteilung des IWF, sagte, dass „China und Indien weiterhin die Führungsrolle in Sachen Wirtschaftswachstum in dieser Weltregion“ einnehmen werden. Nach Angaben eines am Montag veröffentlichten IWF-Berichts geht dieser davon aus, dass im Jahr 2011 und 2012 die asiatischen Volkswirtschaften um jeweils 8,4 Prozent wachsen werden. Besonders die Inflation im asiatischen Raum ist nach Ansicht von Singh die Hauptgefahr für das Wirtschaftswachstum. Die Bekämpfung dieser werde vor allem die chinesische und indische Politik in den kommenden Monaten prägen. Allein im Monat März betrug die Inflationsrate in China 5,4 Prozent, in Indien betrug sie im selben Zeitraum 8,98 Prozent.
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